Die letzten Tage

Gepostet am Donnerstag den 22. April 2010

Die letzten Tage war es auf Chaosmacherin ziemlich ruhig, aber ich gehe davon aus, dass ihr das alle versteht. Abi und so ;) Ich werde darum einfach mal meine letzten Tage zusammen fassen.

Am Samstag wurde mein Freund krank. Eine mieße Magen-Darm-Grippe hatte ihn erwischt. Den ganzen Tag verbrachte er schlafend im Bett, was für ihn sehr ungewöhnlich ist, denn Müdigkeit kennt der Kerl kaum :P . Am Abend war ich mit meinen vier Mädels zum Grillen verabredet und freute mich sehr darauf. Wir hatten Spaß und konnten endlich noch mal quatschen. Mein Freund lief im Laufe des Abends an und schlug vor, dass ich besser bei meiner Mutter schlafen sollte um mich nicht so kurz vor den Abiprüfungen anzustecken. Ich war zwar traurig, aber er hatte ja recht. Also fuhr ich Heim zu meiner Mutter.

Sonntag Morgen ging ich dann mit meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Schatz auf dem Flohmarkt und bekam dort von meinem Dad “District 9″. Den konnte ich bisher aber noch nicht gucken, weil Chris den natürlich mit mir sehen will.

Sonntag Mittag hab ich dann mit Hilfe von Abicast weiter gelernt. Ich hab mir sogar alle Podcasts auf MP3 gebrannt und die ganze Nacht in Endlosschleife laufen lassen :D So fürs Unterbewusstsein. Ich glaube zwar nicht, dass das funktionierte, aber geschadet hat es sicher nicht.

Die erste Abiprüfung am Montag lief gut. Aber vor deutsch hatte ich ja eh nie Angst. Ich werde dieses Fach sogar ziemlich vermissen. Nach der Prüfung ging es mir dann allerdings nicht so gut, mein Magen hatte es scheinbar doch erwischt und das obwohl ich nicht mehr bei Chris geschlafen hatte. Dienstag war es dann noch schlimmer und ich konnte kaum aufrecht stehen. Das einzig Gute an diesem Tag war, dass ich zum ersten mal eine Anfrage für Werbung auf Chaosmacherin bekam :D Ich habe aber abgesagt. Erstens entsprach das Produkt irgendwie nicht der selben Zielgruppe wie mein Blog (das hoffe ich jedenfalls) und zweitens, soll das hier zunächst einmal ohne Werbung weiter gehen. Meine Leserschaft ist zu klein als das ich es mir erlauben könne jemanden mit Werbung abzuschrecken.

Ich rief Dienstag schon in der Schule an und sprach auf den Anrufbeantworter, dass es mir nicht gut gehe und ich eventuell am nächsten Tag nicht zur Prüfung kommen könne und so kam es auch. Meine Magen-Geschichte wurde nicht besser und ich musste dringend zum Arzt. Sie machte eine Ultraschalluntersuchung und schrieb mit Perenterol und ein paar Tropfen gegen Übelkeit auf. Jetzt wo ich eh schon krank war konnte ich auch wieder bei Chris schlafen. Vier Nächte ohne ihn gab es schon lang nicht mehr.

Heute hatte ich allerdings Gäste. Viel Kuchen war für mich natürlich nicht drin, aber ganz auf meinen Geburtstag verzichten wollte ich dann auch nicht. Ich habe ein paar tolle Geschenke bekommen. Die seht ihr unten, ganz brav mit Notizen versehen :) Verzeiht mit Tipp- und Rechtschribfehler bin ein wenig Müde von den Anti-Übelkeitstropfen.



Nach dem Tod

Gepostet am Mittwoch den 10. März 2010

Ich bin eigentlich nicht in dem Alter in dem man an das baldige Sterben denkt, aber man kann nie früh genug planen, denn man weiß nie was kommt. Dies hier wird kein Artikel über metaphysische Religionsfragen, aber dennoch einer, der sich mit der Frage “Was kommt nach dem Tod?” beschäftigt.
Eines steht fest, niemals werde ich in einem Grab verbuddelt werden. Niemand soll die Pflicht haben sich um mein kleines Stück vom Friedhof kümmern zu müssen. Wenn ich mal Kinder habe, sollten diese ihre Zeit auf Erden noch sinnvoll nutzen und auch ihr Geld nicht in meine Beerdigung investieren. Wenn ihnen nach Blumen pfanzen ist, können sie das ja in ihrem Vorgarten betreiben. Und wenn ihnen nach trauern ist, dann können sie das auch anders.
Also, wenn nicht verbudeln, was dann mit dem Toten anstellen. Es gibt für mich drei Optionen, von denen eine aber verschwändung wäre. Einmal die Möglichkeit des Baumfriedhofs, der Lebende sucht sich einen Baum aus, an dem er dann, wenn es so weit ist, anonym begraben wird. Eine schöne Idee, aber auch das was ich als verschwendung ansehe. Denn warum begraben lassen, wenn der Körper einem andern auf die eine oder andere Weiße helfen könnte?
Ich denke da an eine Spende für “Körperwelten” vielleicht könnte der eine oder andere an meinem Körper noch etwas lernen. Was für mich aber noch sinnvoller ist, ist das Organspenden. Nennt es kitschig, aber ich finde es schön, dass svielleicht ein Körperteil bzw ein Organ von mir weiter lebt und jemand anderem das Leben rettet. Letztlich ist Organspenden für mich die einzig sinnige Lösung.
Es gibt aber natürlich auch Menschen die das anders sehen. Jemand der mir sehr nahe steht findet ich sei verrückt daran zu denken. Egal ob es nun um Organspende bei lebendigem Leib geht oder um Organspende nach dem Tod. An beidem hat diese Person etwas auszusetzen. “Willst du deinen Körper denn einfach so verschandeln und zerschnibbeln lassen?” fragte sie mich, und auch wenn das nicht sehr schön ausgedrückt ist, kann ich nur antworten “Warum nicht?”. Warum sollte ich ein Organ behalten, wenn ein anderer es viel dringender braucht? “Willst du denn nicht mit dem Wissen sterben, dass dein Körper noch an einem Stück sein wird wenn du begraben wirst?” war die nächste Frage. Angesichts der Tatsache das ich nicht begraben werde, jedenfalls nicht in einem “normalen” Grab brauche ich mir da wenige Gedanken machen ob meine Herz nun mit mit verbrannt wird oder nicht. Selbst wenn ich in einem Grab läge wäre mir dann wohl egal ob mir Teile Fehlen, ich merke es eh nicht mehr. Ich verstehe, das es Menschen gibt die das Skrupel haben, aber ich halte diese Skrupel für mehr als Falsch!
Aber was mache ich mir da Gedanken, vielleicht sterbe ich erst wenn ich alt bin und vielleicht werden Menschen bis dahin zum Mond geschossen :lol:


Nehmt das Problem ernst!

Gepostet am Montag den 27. April 2009

Als ich dieses Video zum ersten mal sah musste ich sehr weinen. Ich hab mich dann heute wieder daran erinnert und daran gedacht, dass es dringend der Welt gezeit werden muss.


Zum ersten mal sah ich dann heute dieses Video, das mindestens genau so traurig und erschreckend ist.