Zombieland
Herstellungsland: US 2009
Genres: Komödie, Zombiefilm
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Paul Wernick
Darsteller: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin, Amber Heard, Bill Murray etc
Inhalt: Wie überlebt man in einer Welt, die von Zombies überrannt wird? Zwei Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten, scheinen die passende Antwort auf diese schwierige Frage gefunden zu haben. Columbus ist zwar ein totales Weichei, aber konnte dennoch bislang alle Angriffe erfolgreich abwehren, weil er sich immer strikt an seine “47 Überlebensregeln für Zombieland” gehalten hat. Als einer der letzten Nicht-Zombies in seiner von Untoten besetzen Heimatstadt trifft der überängstliche Columbus auf Tallahassee. Der wiederum ist ein richtig harter Hund und hat scheinbar vor so gut wie gar nichts Angst. Gemeinsam wollen die beiden ab nun mit allen Zombies kurzen Prozess machen. Doch dabei muss das ungleiche Duo zuerst dem größten Schrecken in die Augen blicken: sich selbst! Auf der Flucht begegnen die beiden Männer zwei weiteren Nicht-Zombies: Wichita und Little Rock, die ebenfalls ihren ganz eigenen Weg gefunden haben, sich inmitten des grassierenden Chaos zu behaupten. Schon bald müssen sich die Vier jedoch überlegen, was schlimmer ist: Es miteinander auszuhalten oder sich den Zombies zu ergeben?
Meine Meinung: Gleich zu Beginn, Zombieland hätte noch besser sein können, ist für mich aber definitiv keine Enttäuschung. Das Risiko mit zu hohen Ansprüchen an den Film zu gehen habe ich im vorhinein als ziemlich groß empfunden, aber es trat glücklicher Weiße nicht ein.
Schon in den ersten paar Sekunden des Films fiel mir der geniale Soundtrack auf. Dieser zieht sich auch durch den gesamten Film und unterstreicht jede Szene wie es ihr gebührt. Auch das Intro ist genial und zählt für mich zu den allerbesten. In Zeitlupe ist alles schöner, warum nicht auch eine Zombieinvasion.
Paul Wernick, der bis Dato nur Drehbücher für diverse Serien schrieb, hat mit seinem Debüt einen ersten Stein, für eine vielleicht wunderbare Karriere gelegt. Man kann nur hoffen, dass er sich diesen, mit dem zweiten Teil von Zombieland, der 2011 erscheinen soll nicht, selbst zertrümmerrt.
Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone und Abigail Breslin harmonieren wunderbar miteinander und keiner hätte es besser machen können. Allerdings finde ich, dass Michael Cera genau so gut in die Rolle des Columbus gepasst hätte, aber das steht ja hier nicht zur Debatte.
Besonderes Lob geht hier an Bill Murry!
Die Locations im Film sind wirklich glaubwürdig und zum Teil auch sehr beeindruckend. Man scheint sich hier wirklich Mühe gegeben zu haben ein realistisches Apokalypseszenario auf zu bauen.
Zu bemängeln habe ich, dass Columbus im Film zwar beschreibt das er Angst vor allem möglichen hat und er von Wichita auch als “Weichei” bezeichnet wird, diese Phobien aber im Film nur in einer Szene wirklich zum tragen kommen und die ist schon nach wenigen Sekunden vorbei.
Die Geschichte ist lustig, aber ein wenig flach. Aber so ist es nun mal mit Komödien.
7,5 von 10 Punkten










