Meine Top 15 Horrorfilme


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Als Halloween Tipps mögen die Horrorfilme in der folgenden Liste etwas zu spät kommen, aber wer weiß das schon in einer Welt wie dieser, wo Menschen wie wir (ich schließe mich hier aus) einen Film auf so viele arten besorgen können. Es bringt jetzt ja eh nichts euch zu bitten die DVDs lieber zu kaufen oder in der Videotheke zu leihen. Jetzt jedenfalls zum Thema. Wir alle wissen, Geschmäcker sind, grade bei Horrorfilmen, sehr verschieden. Trotzdem will ich heute meine 15 liebsten Horrorfilme auflisten in der Hoffnung, dass für jemanden von euch etwas dabei ist.

Es gibt hier keine bestimmte Reihenfolge, denn die könnte ich so einfach nicht aufstellen. Zugegebener Maßen geht es in meiner Topliste doch um recht bekannte Filme, aber an meinem Geschmack kann ich ja nichts ändern. In dieser Liste befinden sich ganze vier Remakes, die ich ihren Originalen vorziehe auch wenn ich dafür vielleicht unmengen an Hass auf mich ziehen werde. :D Dafür gibt es aber auch zwei Originale, deren Remakes fälschlicherweise oft für Originale gehalten werden.

Ring (2002) – Hier haben wir schon das erste Remake. Ja, ich gestehe, ich ziehe das Remake Ring dem Original Ringu (1998) vor. Ich kann nicht genau beschreiben warum, aber ich denke es liegt daran, dass sich hier westlicher und Horror mit asiatischen mixen. Asiatische Horrorfilme sind zwar immer sehr verstörend, aber irgendetwas daran nervt mich und das wurde mit dem Remake gelöscht.

The Shining (1980) – Geschichten von Stephen King mag man eben oder man mag sie nicht. Da in meiner Liste hier zwei Geschichten von King aufgelistet werden, ist wohl klar, zu welcher Fraktion ich gehöre. ing selbst hält nicht besonders viel von Kurbriks Verfilmung seines Buchs, aber mich konnte Kubrik überzeugen. Auch wenn ein paar meiner liebsten Szenen aus dem Buch fehlen, kann mich Kubriks Version der Geschichte noch immer in seinen Bann ziehen.

The Devil’s Rejects (2005) – The Devil’s Rejects ist das Sequel zu Rob Zombies Regiedebüt “Haus der 1000 Leichen” und meiner Meinungnach der bessere von beiden Filmen. Es ist auch nicht zwingend nötig den ersten Teil zu kennen um den zweiten zu verstehen. TDR ist eine gelungene Mischung aus Slasher, Horror und Roadmovie mit bitterem Witz und genialem Soundtrack. Übrigens sind hier mal ausnahmsweise “die Bösen” die Hauptpersonen. ;)



The Descent
(2005) – Also ich The Descent zum ersten mal sah, sah ich, durch Zufall beim Zappen, die geschnittene Version in Fernsehen und trotzdem hat mir dieser Film damals eine Heidenangst eingejagt! Ich hatte zwar ein wenig Probleme damit die ganzen Frauen im Film auseinander zu halten, aber das tut der Spannung ja keinen Abbruch. Für Leute mit Claustophobie oder Nyktophobie ist The Descent sicher nichts. Aber auch für andere sicher sehr gruselig!

Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003) – Was wäre eine Liste von Horrorfilmen ohne einen guten Slasher? Und auch das hier ist wieder ein Remake. Diesmal ist es nicht nur so, dass ich das Remake dem Original vorziehe, sondern ich kann dem Original überhaupt nichts abgewinnen! Ich finde ihn unglaublich langatmig und langweilig. Anders als das Remake, dass mich zu fesseln wusste. Es gibt natürlich die uns allen Bekannten Logiglücken die es in jedem Slasher gibt, aber ohne diese würde das Genra ja auch nie überleben… Michael Bay ist übrigens nur der Produzent dieses Films, also erwartet keine riesigen Explosionen!

[●rec] (2007) – Als ich zum ersten mal vom spanischen Horrorfilm Rec hörte konnte ich es kaum erwarten diesen Film zu sehen. Ein Zombie Film im Stile von Blair Witch Project? Das kann ja fast nur gut werden! Und das wurde es es auch! So gut, dass Hollywood dieses Prachtstück nicht mal ein Jahr ruhen ließ und das Remake Quarantäne produzierte. Obwohl so wenig Zeit zwischen den beiden Filmen liegt, haben viele von der Existenz des Originals nichts mitbekommen und kennen nur Quarantäne. Ich ignoriere übrigens, dass Rec eine Fortsetzung hat. SPOILER: Ich mochte am ersten Teil, dass die Zombies die moderne Art der Zombies waren: Infizierte! So schien es jedenfalls. Im zweiten Teil wird dann erklärt dass es um Besessenheit geht und das kann ich so garnicht ab!

The Hills Have Eyes (2006) – Einer der wohl blutigsten Filme in meiner Liste. Ich kann sehr gut verstehen wenn jemand dieses Remake nicht mag, aber ich finde es klasse! Mutationen machen mir sowieso schon Angst, darum ziehen Mutierte Killer bei mir natürlich auch. Trotzdem The Hills Have Eyes ist wirklich sehr brutal und das, obwohl Regisseur Alexandre Aja zu gunsten des Ratings ganze 31 Änderungen am Film vornahm.

Gothika (2003) – Gothika kam bei der Allgemeinheit eher schlecht als recht an. Ich dagegen fand diesen Film genial! Eine Anstalt, eine Ärztin die plötzlich auf der anderen Seite Sitz und nicht weiß wie sie dorthin kam. Ist doch spannend. Ein etwas unlogisches Ende, aber dafür das mir sonst soviel Spannung beschert wurde kann ich darüber hinweg sehen. SPOILER: Mir scheint es doch recht unglaubwürdig, dass Hauptperson Miranda am Ende in die Freiheit entlassenwird. Egal was ihr Opfer getan hat, wenn man jemanden mit einer Axt umbringt, kommt man danach sicher nicht auf freien Fuß. :D

Silent Hill (2006) – Silent Hill ist nicht nur die beste Spieleverfilmung von allen die ich bisher sah, sondern auch einer der besten Horrorfilme. Die scheinbar verlassene, ausgebrannte Stadt, die Charakter, die gruseligen gestalten aus der Spielereihe. Hier funktioniert das einfach alles. Man hat nicht krampfhaft versucht am Spiel und seiner Handlungzubleiben, ist aber auch nicht zuseher abgedriftet. Ich bin soo gespannt auf den zweiten Teil, der vorraussichtlich (hoffentlich) nächstes Jahr erscheinen soll.

Es (1990) – Mein Freund findet die meisten King Geschichten und vor allem Filme schrecklich einfallslos und albern. So auch Es. Ich kann das vielleicht sogar ein kleines bisschen nachvollziehen, aber für mich ist Es der Grund aus dem ich verstehen kann warum Menschen oft angst vor Clowns haben. Ganze 192 Minuten geht dieser Film und darin kommt der Clown Pennywise garnicht soo oft vor trotzdem fürchte ich mich den ganzen Film über vor ihm.

Dawn of the Dead (2004) – Das mag nun vielleicht komisch klingen, aber ich glaube Dawn of the Dead (2004) war mein erster Zombiefilm. (Sind die wiederauferstandenen in Friedhof der Kuscheltiere auf Zombies? Wenn ja war es doch der.) Dieser Film ebnete den Weg für eine meiner liebsten Film- und Gamefigur: Den Zombie. Wo andere rennende Zombies bemängeln sind sie für mich der Start in ein Film Genre. Bis heute finde ich schnelle Zombies deutlich bedrohlicher als die Lahmen Schnecken, die und im Original Dawn of the Dead zu gruseln versuchten.

28 Days Later (2002) – Ein weiterer Zombiefilm und meiner Meinungnach der beste und realistischste seiner Art. Ein bildnerisches Meisterwerk, der neben den Monstern in Form von Zombies auch die Abgründe des Menschens nicht ausser Acht lässt. Sehr stimmungsvoll und untermalt mit einem der besten Soundtracks überhaupt. Ein großartiges Stück Filmgeschichte! Auch der zweite Teil ist super, wenn auch nicht so brillant wie der Vorgänger.

Blair Witch Project (1999) – Blar Witch Project ist mein klassisches Beispiel dafür, dass die FSK nach einem veralteten und stumpfen Muster arbeitet. Kein Blut, kein Sex, alles klar das muss ein FSK 12 sein. Zugegeben, für Menschen die ihren Horror eher Direkt und ohne schemenhafte Andeutungen mögen, ist Blair Witch Project ein Witz, aber für mich ist dieser Film wahrer Horror. Schreie aus der ferne, gruselige Geräusche und das Unsichtbare grauen. Klappt für mich hervorragend.

A Tale of two Sister (2003) – Bei A Tale of Two Sister handelt es sich um einen dieser Filme die relativ unbekannt sind und darum hinter ihrem Remake verschwinden. Die Rede ist von “Der Fluch der zwei Schwestern” von dem viele nicht wissen, dass er ein Remake ist. Glücklicher Weise hat man in “Der Fluch der zwei Schwestern” viel verändert, so dass es sich um zwei doch relativ unterschiedliche Filme handelt. Nur das ende, weiß natürlich nicht mehr zu überraschen, wenn man schon einen der beiden Filme im Vorhinein sah. Eine Sache wurde allerdings im Remake weg gelassen, die ich im Original besonders mochte. SPOILER: Su-mi spielt den ganzen Filmüber ihre eigene Schtiefmutter. Diese existiert nämlich in Wirklichkeit garnicht. Anna hingegen hat wirklich eine Mutter und bildet sich nur die Schwester ein.

Saw (2004) – Oh wie habe ich den ersten Teil der Saw reihe geliebt! Er war innovativ, neu ein bisschen eklig aber auch clever und beängstigend. Auch der zweite Teil war noch gut anzusehen, aber ab Teil 3 hatte die Grund Idee ihren Reiz verloren und es ging nur noch darum möglichst blutige und ekelhafte Filme zu machen. Mit immer neuen und immer brutaleren fallen. Darum habe ich immer einen bitteren Beigeschmack, wenn ich sagen, dass ich Saw wirklich mochte.

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