May – Die Schneiderin des Todes

Herstellungsland: US 2002
Genres: Horrorfilm, Drama, Komödie
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Lucky McKee
Drehbuch: Lucky McKee
Darsteller: Angela Bettis, Jeremy Sisto, Anna Faris, James Duval,  Nichole Hiltz etc

Inhalt: Die junge May Canady ist das, was man ein stilles Wasser nennt. Von dunklen Kindheitstagen an ohne Kontakt zu anderen Menschen aufgewachsen, diente ihr eine unheimliche Puppe als einzig wahrer Freund in Jugendtagen. Nun, zur jungen Frau und OP-Helferin in einer Tierklinik heran gereift, beginnt sie das andere Geschlecht zu faszinieren. Besonders der attraktive Adam hat es dem scheuen Mauerblümchen angetan. Jetzt muss sie nur noch herausfinden, wie man so einen Knaben rumkriegt und was man dann mit ihm tut. Ihre Puppe ist dabei keine große Hilfe, und auch die nette Kollegin ahnt nicht wirklich, wie fremd May selbst die einfachsten zwischenmenschlichen Dinge sind. Als Adam nach anfänglichen Erfolgen ihre Annäherungsversuche brüsk zurück weist, zieht das stille Mädchen andere Saiten auf. Schließlich hat sie nicht umsonst Schneiden und Nähen gelernt!


Meine Meinung: Als ich kürzlich nach guten Filmen für den Halloweenabend suchte hat mir irgendjemand May – Die Schneiderin des Todes empfohlen. Ich weiß nicht mehr wer es war, aber ich möchte dem jenigen danken, den May ist ein wirklich “erfrischender” Horrorfilm. Er hat Charm, Witz, ein bisschen Drame und ein ein wenig Splatter. Es ist immer noch kein Gruselfilm, aber man kann ja auch nicht alles haben.
Angela Bettis leistet als Skuriele May ganz hervorragende Arbeit. Sie bringt ihre schüchternes aber auch krankes Wesen wirklich genial herüber. Anna Faris hat mich ein wenig genervt. Wo die Besetzung der Hauptperson perfekt war, war die der Polly irgendwie … falsch. Es war aber zu ertragen, denn die Priorität des Betrachters sollte hier eh auf den kaputten Charakter der May liegen.
Der Film braucht leider ein wenig um in fahrt zukommen. Mich persönlich hat die langsame Einleitung nicht gestört, aber so manchem Horrorfan könnte es sauer aufstoßen, dass es hier nicht gleich blutig zur Sache geht.
Besonders gut fand ich den Score des Films. Er hat ein bisschen etwas von den Soundtracks dir für gewöhnlich Tim Burton Filme untermalen mit Kinderchor und einem Hauch Cute & Creepy.
May ist kein Film, denn man mit vielen Freunden sehen sollte, weil es dazu je nach Freundeskreis vielleicht doch ein wenig an Action fehlt aber wenn man etwas neues, ja fast schon eine Charakterstudie sehen will, ist May ein sehenswerter Film.

7 von 10 Punkten

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