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Chaosmacherin

[Teil 1 von 3] Meine #Horrorctober 2016 Filme

Der Horrorctober*2 startete dieses Jahr praktischerweise mit einem langen Wochenende. Da konnte man gut ein paar Filmchen weggucken. Ich stelle heute die ersten vier von 13 geplanten Horrorfilmen vor und erzähle kurz, was ich von ihnen halte. Tut euch keinen Zwang an und sagt mir eure Meinung in den Kommentaren. :)

Circle (2015)

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Do you think there are other people? Doing this?

Verfügbar auf: Netflix

Inhalt kurz und knapp: 50 Menschen wachen in einem Kreis stehend auf und wissen zunächst nicht, wie sie dort hingekommen sind. Jeder der den Kreis verlässt stirbt. Aber auch das Leben der im Kreis Stehenden ist in Gefahr. Im Zwei-Minuten-Takt muss einer von ihnen sterben. Die Zeit um einen Ausweg zu finden ist knapp…

Meine Meinung: „Circle“ oder im Deutschen „Der Kreis“ ist ein philosophisches Gedankenspiel. Ist ein Leben mehr wert als ein anderes? Beim Schauen denkt man selbst nach: „Wen würde ich am ehesten sterben lassen?“ und viel wichtiger „Wer hat das Leben verdient?“. Es gibt ein paar Parallelen zum 90s Kulthorrorfilm „Cube“, dennoch verfolgt „Circle“ einen ganz eigenen und neuen Ansatz. Ich weiß das sehr zu schätzen und hatte deshalb viel Spaß am Film.

★★★½ von ★★★★★


Ich seh, ich seh (2014)

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Morgen früh, wenn Gott will,
wirst du wieder geweckt.

Verfügbar auf: DVD & Blu-Ray

Inhalt kurz und knapp: Die Zwillinge Lukas und Elias freuen sich sehr, als ihre Mama nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zurück nach Hause kommt. Doch ihre Mutter benimmt sich anders als gewohnt und die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass es sich wirklich um ihre Mutter handelt.

Meine Meinung: Mit „Ich seh, ich seh*“ haben Severin Fiala und Veronika Franz endlich wieder einen spannenden österreichischen Horrorfilm erschaffen. Zuvor konnte Österreich mich schon mit „Funny Games“ begeistern, aber der hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Der 100 Minuten lange Horror-Thriller hat mich in den Sitz gepresst. Das Ende hat mich dann leider ein wenig enttäuscht. Aber um euch nicht zu spoilern, werde ich das mal nicht näher erläutern.

★★★½ von ★★★★★


Der Letzte Angestellte (2010)

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Du kannst nicht kündigen!

Verfügbar auf: Amazon Prime

Inhalt kurz und knapp: Nach drei Jahren der Arbeitslosigkeit nimmt David Böttcher (hihihi, der heißt mit Nachnamen so wie ich!) eine Stelle als Liquidator an. Er entlässt alle Angestellten einer insolventen Werbeagentur. Die Angestellte Frau Bloch nimmt die Nachricht besonders schwer auf und David hat zunächst Mitleid mit der Frau, doch als die scheinbar labile Frau beginnt ihm nachzustellen, ändert sich die Situation maßgeblich.

Meine Meinung: Ich freue mich immer sehr, wenn deutsche Filmmacher sich trauen, etwas anderes als eine Romanze oder eine Komödie zu machen. Genre-Filme sind in Deutschland selten gesehen. Leider scheint „Der letzte Angestellte*“ nicht gänzlich ausgereift. Ich hatte das Gefühl, dass jemand wirklich Lust hatte einen Horrorfilm zu machen, das Drehbuch und der Plot aber nicht entsprechend ausgearbeitet wurde. Mein Rating tut mir deshalb etwas Leid, denn ich möchte gerne mehr deutschsprachige Horrorfilme sehen.

★★ von ★★★★★


We are still here (2015)

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Is it me or is this bizzar?

Verfügbar auf: Netflix US

Inhalt kurz und knapp: Nachdem Anne und Paul ihren Teenager-Sohn verloren haben, ziehen sie in ein verschlafenes Dörfchen, in ein abgelegenes Haus. In diesem Haus hat Anne das Gefühl, dass ihr Sohn Bobby präsent ist. Um dem ganzen auf den Grund zu gehen, laden Anne und Paul alte Freunde ein, die sich mit dem Paranormalen auskennen.

Meine Meinung: Ich mochte einfach NICHTS an „We are still here*“ – echt nicht. Das einzig gute an diesem Film ist der Outro-Song und dieses Poster.

½ von ★★★★★


Habt ihr einen meiner ersten vier Horrorctober-Filme schon gesehen? Welche mochtet ihr? Welche findet ihr doof? Wo seid ihr meiner Meinung und wo würdet ihr mir widersprechen? Habe ich eventuell die Lust auf einen dieser Filme geweckt? Her mit euren Meinungen!

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6 Comments

  1. „Ich seh, ich seh“ fand ich an sich gut. Aber ich hab leider gleich von Anfang an begriffen, was da los sein könnte, und hatte damit Recht gehabt. Das meinte ich damals mit dem Nachdenken, das tu ich selbst gern von der ersten Minute an. :)

    Circle hört sich interessant an.

    • Chaosmacherin

      5. Oktober 2016 at 19:20

      Aaaaaah, jetzt verstehe ich das. Nach dem Film wusste ich immer noch nich so genau was du meinst xD Aber es ist komisch, dass ich nicht auf den Twist gekommen bin, weil ich wie gesagt nen Film mit einem seehr ähnlichen Twist :D

  2. Ging mir sehr ähnlich bei „Der letzte Angestellte“. An und für sich fand ich den gut gemacht. Der subtile Horror im Büro aber auch wie sich manchmal der Horror nur durch ein gleichmäßiges Klopfen andeutet und man weiß noch nicht wo es herkommt – hui, da waren einige Szenen, die waren echt gut. Aber der Rest war so wahnsinnig langatmig.

    • Chaosmacherin

      6. Oktober 2016 at 10:58

      Ja genau! Perfekt ausgedrückt. Die Horrorszenen im Büro waren eigentlich richtig cool und die Idee ein leeres Büro als Location zu nutzen finde ich auch gut und neu. Aber dann gabs irgendwie zu wenig Substanz und auch keine wirkliche Erklärung für das ganze.

  3. Ach menno, ich komme gar nicht mehr aufs US Netflix. Wenn es mich nicht so frustrieren würde, würde ich ihnen dafür applaudieren, so einen guten Job beim VPN blockieren zu machen.

    • Chaosmacherin

      7. Oktober 2016 at 10:31

      Geht mir auch so. Das ich „We are still here“ sehen konnte war auch mehr so Glück und der lief auch nur in geringster Qualität. Das Team hinter meinem VPN-Tool arbeitet im Moment auf Hochtouren um die neue Geo-Sperre zu umschiffen. Bisher haben Sie es immer Geschaft, aber im Moment scheint es besonders hart zu sein. :/

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