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Meine Tattoogeschichte II

Ja, ja, ihr seht ganz recht! Ich lebe! Ich bin aktuell nur einfach nicht in Blog-Laune. Alles was mir im Moment einfällt sind Toplisten, und auf die habe ich keine Lust. Also macht der Blog wieder ein Päuschen. Bis ich wieder Lust habe. So lange könnt ihr mich ja auf Twitter, Instagram und seit kurzem auch wieder auf Tumblr finden. Nichtsdestotrotz ich habe ich ja damals versprochen euch mein Tattoo zu zeigen.

Hier ist es:
Lady Oscar

Es handelt sich um Lady Oscar, die Heldin und das Idol meiner Kindheit. Die Figur, die mir schon als Kind gezeigt hat, dass ich mich nicht in die Rolle der Frau pressen lassen muss. Außerdem steht sie für Gerechtigkeit, was in meinem Leben eine ziemlich große Sache ist. Und ein bisschen sagt das Tattoo auch „Ich habe als Kind zu viel TV geschaut!“ was auch nicht komplett falsch ist. :D Für das Motiv gibt es also viele Gründe. Ich bin sehr zufrieden und werde sicher noch das eine oder andere Mal bei Rebecca im Kaninchenbau vorbeischauen.

Von mir eine absolute Empfehlung für das Studio! Ein kleines Review gefällig?

5★ von 5★

Rebecca und Florian sind ultra nett und gehen wirklich auf in ihrem Beruf. Sie lesen dir jeden Wunsch von den Lippen ab und tun alles damit man sich so gut wie möglich fühlt. Lollies und Getränke soviel man will! Außerdem fragt Rebecca regelmäßig nach dem Wohlbefinden, sagt immer an, wenn sie die Nadel wieder ansetzt und sogar wenn’s beim Abwischen kurz kalt wird. Sehr, sehr süß! Ich habe mich auch am Abend, nach rund 8 Stunden noch immer sehr wohl gefühlt und bin mit gutem Gefühl Heim gefahren.
Bei Fragen sind sie sowohl vor, als auch nach dem Termin (und natürlich auch während dessen) immer für einen da und reagieren sehr schnell auf Facebook-Nachrichten. Ich habe sogar ein paar gratis Anime-Tipps bekommen. ;)

Rebecca arbeitet mit einer beeindruckenden Präzision und sehr sauber. Jede Linie sitzt. Sie fragt immer nach deiner Meinung, beratschlagt dich aber auch gerne, wenn du dir unsicher bist (Farbwahl etc.).

Das Atelier selbst ist sehr einfach zu finden, auch wenn man -wie ich – noch nie in Dortmund war. Es ist sehr sauber und liebevoll eingerichtet, es gibt viel zu gucken, während Rebecca die Reinzeichnung anfertigt ^^

Ich bin einfach nur unglaublich froh, das für mich perfekte Tattoostudio gefunden zu haben. ♥

Die nächsten Tattoo-Ideen halte ich schon in einem kleinen Büchlein fest, denn der rechte Arm soll irgendwann einmal voll sein. :D

Noch eine kleine Anekdote: Ich finde es toll wenn Künstler sich gegenseitig unterstützen oder ihre Arbeiten gegenseitig bekannte machen. Asu hat vor längerer Zeit ein ganz tolles Redesign von Sailor Moon geschaffen. Das Ding ging viral und wurde oft auch ohne Wasserzeichen geteilt. Jetzt hat Asu entdeckt das ein großer Tattoo-Artist (42,3k Follower auf Instagram) aus New York ihr Motiv tattoowiert hat. Asu fühlt sich geehrt und das Tattoo ist auch echt gut geworden. Leider gab der Künstler kein Credit an Asu, was sie nicht schlimm findet, ich aber irgendwie schon. Man könnte denken, er hätte die originale Quelle nicht gekannt, aber die Lady auf deren Arm das Bildchen nun ist, hat Asu zumindest als Hashtag angegeben, bekannt war die Quelle also. Mich – Social Justice Warrior wie ich es bin – hat das so geärgert, dass ich dem Tätowierer schrieb. Großartige Arbeit sei es, aber es wäre nett, wenn er den Originalartist verlinken würde. Statt das zu tun, löschte er kommentarlos meine Anmerkung und blockierte mich. Was ist denn das für ein Dickmove? :D Sowas kann ich gar nicht leiden… Er verkauft das Motiv dann doch lieber weiter als sein eigenes. Penner.

Habt ihr Tattoos? Wollt ihr welche? Würdet ihr eher persönliche Motive wählen oder mögt ihr auch Motive aus verschiedenen Fandoms? Mein Arm wird jedenfalls sehr Popkultur-lastig. 

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8 Comments

  1. Das ist wirklich schön geworden! Habe es vor einigen Tagen schon auf Instagram bestaunt. :)
    Das mit Asu habe ich auch schon mitbekommen. So etwas regt mich auch auf. Als würde dem Tattoo Artist ein Zacken aus der Krone brechen, wenn er auf die ursprüngliche Künstlerin verweist. Tsss…

    • Chaosmacherin

      27. Juni 2016 at 12:48

      @Annika, diese Sache mit Asu ist ein bisschen bekloppt, weil sie sich selber gar nicht so ärgert und ich mich aber aufrege als wäre des mein Kunstwerk xD

  2. Ist echt schick geworden! :) Bei dem tollen Ergebnis und dem offenbar großartigen Studio (freue mich gerade ein bisschen sinnlos dass es in Dortmund ist, weil ich da mal gelebt hab) nachvollziehbar, dass es noch mehr Motive werden sollen. Bastelst du an was zusammenhängendem oder werden es mehrere einzelne Motive? Meine Schwester hat zwischen ihren immer so verbindende Elemente, die auch zum Thema passen (dreht sich alles um Musik, da geht das recht gut), das find ich großartig.

    • Chaosmacherin

      5. Juli 2016 at 9:01

      @Konzertheld, hab ich mir doch gedacht, dass du hier kommentieren wolltest :D Thematisch zusammenhängen soll es nicht, dafür mag ich von zu vielen Themen etwas. Würde mir sehr schwer fallen mich da auf ein Thema zu beschränken. Meine Arme werden wohl recht Popkulturlastig :D

  3. Yum tuv, Sumi.
    Ich gebe die Daumen zum Drücken, daß Dir die Blog-Lust alsbald wieder in die Finger gleitet. Obschon mir Deine Pause ein wenig entgegenkommt, weil ich dezeitig wenig Zeit finde um einmal komplett durch meine Blog-Liste zu lesen & kommentieren. Die Arbeit & das Alter eben… ;-)

    Das großflächige Tattoo stelle ich mir während des Procederes, gerade an der Arminnenseite, als ausgiebig schmerzreich vor. Und das dürfte eine längere Sitzung gewesen sein, denke ich.
    Jedenfalls freut mich Deine Zufriedenheit mit der Arbeit per se, und daß sich keine Komplikationen einstellten.

    Der Fremdfedern-Schmücker aus den Staaten erscheint mir ein sehr symptomatiischer Zeitgenosse zu sein, wenn er es als Künstler nicht für notwendig erachtet die künstlerische Arbeit anderer namentlich zu würdigen. Gebietet der Anstand, aber im Land der anwältlichen „Priesterkaste“ ist der – weil alles einklagbar erscheint – eben obsolet geworden.
    Money rules them all…

    Tattoos waren noch nie mein Ding. Mein Signet nach außen hin erschöpft sich bereit mit einem Fedora & Film-T-Shirts – beides glüchlicherweise schmerzfrei zu erwerben… ;-)

    bonté

    • Chaosmacherin

      5. Juli 2016 at 9:05

      @RoM, nein, so weh tat das nicht. Ich habe mir das viel schlimmer vorgestellt. lediglich das kleine Blatt, das man als Betrachter unten links sieht brachte mich zum Zähne zusammen beißen. Der rest war mehr so wie Fingernägel die feste über die haut kratzen. Viel schlimmer ist das „Sonnenbrandgefühl“ am nächsten tag und das Jucken, dass nach einer Wochen einsetzt, wenn alles anfängt zu heilen und die rasierten Haare wieder nachwachsen.

  4. Super schönes Tattoo, wenn der arm mit passenden motiven voll ist sieht das bestimmt richtig cool aus. :)
    Aber diese Aktion von dem Tattoowierer nach dem Hinweis von dir noch nichtmals zu kennzeichnen von wem das Motiv ist ist echt zum Kotzen. Man sollte sich eifnach nicht mit fremden Federn schmücken und zu kennzeichnen von wem das Motiv ist wäre ja wohl nicht zu viel verlangt. Er würde vermutlich trotzdem noch gefeiert werden, da er es ja scheinbar qualitativ super umgesetzt hat.

    Aber so miese Menschen gibt es leider überall. :/

    Liebe Grüße Pia :)

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