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[Serienparade] Stadt, Land, Fluss (meine 5 liebsten Anime-Serien)

Nach nun einigen ausgesetzten Themen mache ich mal wieder bei der Serienparade der Frau Margarete mit. Das Thema heißt „Stadt, Land, Fluss“ und es geht um Serien, die nicht aus den Hochburgen der TV-Shows kommen. Also nicht aus Großbritannien und den USA. Erst dachte ich, das ich zu diesem Thema nichts beitragen kann, aber dann ist mir etwas tolles eingefallen: ANIME :DD *muhahahaha*

Frau Margarete selbst kann mit Anime – soweit ich weiß – nicht viel anfangen. Aber ist gibt das so viele verschiedene Serien, aus so vielen verschiedenen Genres, da ist für jeden was dabei. Außerdem ist man mir vielen Serien ganz schnell durch, weil es nur eine handvoll Folgen gibt und diese meistens auch nur etwas über 20 Minuten gehen. Darum nehme ich das Thema einmal zum Anlass meine 5 liebsten Anime-Serien aufzustellen. Die Serien sind sehr unterschiedlich und die meisten (3/5) habe ich hier auch schon vorgestellt, aber es gibt Dinge, die kann man nicht oft genug empfehlen.

5. Kimi ni todoke

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Diese Serie ist der Inbegriff eines Shōjo-Anime. Also einer Serie, die auf junge Mädchen abziehlt. Ich bin zwar kein kleines Mädchen mehr, aber trotzdem hat diese Serie für mich komplett funktioniert. Ich habe alle Figuren so lieb gewonnen… Ich habe auch shcon mal einen ganzen Post über meinen Lieblings-Shojo voll gesülzt.
Handlung in einem Satz: Sawako wird von ihren Mitschülern ständig mit dem kleinen Mädchen aus „The Ring“ verglichen und alle haben Angst vor ihr, nur der beliebte Schüler Shōta nicht.
Genre: Shōjo (Romantische Komödie) | Folgen: 12 | Dauer pro Folge: 23 Minuten

4. Paranoia Agent

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Über Paranoia Agent habe ich ganz schön grübeln müssen. Jedesmal wenn man dachte „Nun bin ich ganz nah dran, an des Rätsels Lösung!“ wurde der Ansatz dieser Vermutung zunichtegemacht und man musste ganz von vorne beginnen. Wer Lust auf ein bisschen Mindfuck hat kommt hier sicher auf seine Kosten. Aber das mit dem Mindfuck konnte Satoshi Kon generell sehr gut, wie ich hier schon einmal aufgeführt habe.
Handlung in einem Satz: Ein Unbekannter zieht auf Rollerblades durch die Straßen und prügelt die verschiedensten Menschen mit einem Baseballschläger nieder.
Genre: Horror, Mystery | Folgen: 13 | Dauer pro Folge: 25 Minuten

3. Nana

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Ich hatte ja keine Ahnung worauf ich mich einließ, als ich anfing Nana zu schauen. Ich dachte es handle sich um eine kleine, feine Serie für Mädchen. Alles ganz niedlich, leichte Kost. Aber – oh mein Gott – habe ich mich da getäuscht. Nie und nimmer hätte ich daran gedacht, wie realistisch und düster diese Serie sich entwickeln würde. Jeder Charakter hat seine eigenen, realistischen Probleme… Insgesamt eine sehr frustrierende Geschichte. Die letzten 4 oder 5 Folgen habe ich Monate vor mich hingeschoben, jetzt aber extra für diese Parade noch angesehen.
Handlung in einem Satz: Zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die beide Nana heißen, lernen sich im Zug kennen, zeihen gemeinsam in eine WG und von dort an begleiten wir das Leben der beiden mit allen Höhen und Tiefen.
Genre: Drama | Folgen: 47 | Dauer pro Folge: 22 Minuten

2. Golden Boy

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Golden Boy war die erste Anime-Serie von der ich bewusst alle Folgen gesehen habe. Ich habe sie damals auf MTV alle gesehen und auf VHS aufgenommen. Ich fand das damals super witzig. Eigentlich ist das ganze ziemlich sexistisch, aber dafür habe ich mich früher wenig interessiert. Außerdem war das mein erste Etchi-Anime und ich fand das alles sehr spannend, weil es so versaut war. :D
Handlung in einem Satz: Kintaro hat das Jurastudium abgebrochen um in der „Schule des Lebens“ zu lernen und trifft auf seinem Weg auf viele attraktive und unterschiedliche Frauen.
Genre: Etchi | Folgen: 6 | Dauer pro Folge: 29 Minuten

1. Tokyo Magnitude 8.0

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Keine Serie, auch keine real gefilmte Serie, hat mich so sehr berührt und fertig gemacht wie diese Serie. Ich habe Tokyo Magnitude 8.0 hier schon einmal vorgestellt. Der Zeichenstil mag nicht der detailreichste sein, aber für mich hat der Inhalt das komplett wett gemacht. Tipp: Guckt die letzten Folgen nicht Abends wenn ihr am nächsten Tag das Haus verlassen müsst. Sonst fragen euch eventuell alle, warum eure Augen so geschwollen sind.
Handlung in einem Satz: Als die Geschwister Mirai und Juki eine Robotor Ausstellung besuchen wird Tokyo von einem schlimmen Erdbeben heimgesucht und die beiden müssen einen Wag nach hause finden.
Genre: Drama | Folgen: 11 | Dauer pro Folge: 24 Minuten

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10 Comments

  1. Paranoia Agent klingt gut, Tokyo Magnitude 8.0 ebenfalls. Obwohl ich nicht so Fan von Anime-Serien bin – oder besser – nie die Zeit hatte, mich wirklich darauf einzlassen. Außer Hellsing udn Heide, aber das ist beides schon echt lange her.

    Thema klingt interessant, da könnte ich vllt. auch mal was zu machen.

  2. Wieder fühle ich mich herausgefordert und hab auch mitgemacht:

    http://www.verenas-welt.com/serienparade-stadt-land-fluss/

  3. Von „NANA“ kenne ich nur den Manga. Der macht mich gefühlsmäßig immer sehr, sehr fertig (auch wenn ich ihn schon zig Mal gelesen habe). Am meisten fertig macht mich bei „NANA“ aber der Hiatus-Stand. Ich hoffe so, dass diese Serie irgendwann weitergeht …
    Den Anime werde ich mir beizeiten aber auch mal anschauen ;)

    Hach, Golden Boy! ^^ Das hab ich früher auch auf MTV geschaut. Ich fand es auch eher lustig und habe mich nicht am Sexismus gestört.

    „Tokyo Magnitude 8.0“ klingt richtig gut, und „Kimi ni todoke“ steht schon auf meiner To watch-Liste :)

    • Chaosmacherin

      24. August 2015 at 19:39

      @Nina, die Magas gehen auch ein bisschen weiter als die Serie. Die endet etwas früher. Aber ich weiß wie es im Manga weiter geht und finde das alles so schlimm :(

  4. Oh, wow, ich hätte irgendwie nicht gedacht, dass Du Nana magst :)
    Ich hab den Anime leider nie zu Ende geschaut, wie weit geht der? Ich hatte mal damit angefangen und hab dann abgebrochen, als ich gemerkt hab, wie wenig Folgen das sind. Da wollte ich vorher unbedingt den Manga beenden (dummerweise dachte ich sehr lange, Band 21 wäre der letzte und die Story damit zu Ende). Also hab ich mir alle Bände noch einmal durchgelesen und dann die letzten 3 zum ersten Mal. Ich war so geschockt… Allerdings eher von mir selbst. Wie Du schon sagst, ist jeder Charakter für sich verdammt realistisch mit all seinen Problemen und insgesamt mit all den Ereignissen. Mit jedem verbinde ich etwas bestimmtes von mir selbst… Ich kann immer noch nicht so richtig glauben, dass das tatsächlich ein Manga war, der mich zum Heulen brachte. Du wirst sicher wissen, um welche Szene es sich dabei handelt :/ Das ist mir vorher und auch danach noch nicht wieder passiert. Schon gruselig irgendwie.
    Ich hab auch die Realverfilmung bei mir im Regal stehen :) Hast Du die schon mal gesehen? Es gibt bisher zwei Teile, die mit dem Auszug von Hachi aus 707 enden. Ich bin gespannt, ob es da auch mal weiter gehen wird, noch ist ja Serienpotential da. Ich schau auch immer mal wieder, ob es Neuigkeiten von Yazawa-San gibt, aber bisher zumindest noch nichts in Relation zu Nana :/

    • Chaosmacherin

      24. August 2015 at 21:48

      @Frau_Schmooples, doch doch, ich mag das sehr. Ich erkenne mich auch in vielen der Figuren wieder und als jugendliche war ich eine Mischung aus Nana und Hachi. ^^
      Ich weiß welche Szene du meinst. Die kam aber im Anime nicht vor. Die Serie endet vorher. Zwischen der vorletzten und letzten Szene gibt es einen Zeitsprung. In der vorletzten ist Hachi noch schwanger und in der Letzten ist ihre Tochte so ca 5 (?). Hachi trifft sich mir Yasu, Shin und Nobu in der 707 und das ist ist wohl zum jährlichen Ritual geworden. Nana ist nicht da, aber in ihrem Zimmer liegt ein Kimono und Hachi erzählt aus dem Off, dass sie für immer auf Nana warten wird. Ich hab schon wieder tränen in den Augen wenn ich es nur erzähle :'(

  5. Vielen Dank für deinen Beitrag. Wie du richtig bemerkt hast, kann ich mit Animes nicht so viel anfangen, deswegen habe ich bei der Themenstellung überhaupt nicht an dieses Genre gedacht O_o Umso cooler finde ich, dass du das so für dich umgesetzt hast.
    Übrigens, ist das mit mir und Animes so: Früher fand ich die doof, das war einfach nicht so mein Ding. Ich hab zwar so Sachen wie Mila Superstar, Sailor Moon und Pokemon geschaut und kenne doch so ein paar andere Sachen durch meine Cousine, die bis heute auch seeehr großer Fan von Mangas und Animes ist. Aber dieser Funken, der ist nie über gesprungen.
    Heutzutage bin ich da durchaus interessiert, u.a. seitdem ich „Die letzten Glühwürmchen“ gesehen habe und dieser Film mich absolut überwältigt und emotional fertig gemacht hat (ähnlich wie es dir wohl bei Tokyo Magnitude ging). Ich würde mich also durchaus gerne dem Genre etwas annähern und ich denke, deine kleine, aber feine Liste könnte da eine gute erste Orientierung sein :)

  6. An Animes hab ich gar nicht gedacht! Danke für den Tipp, hab meinen Beitrag noch nicht geschrieben :P
    Von den oben genannten kenne ich aber tatsächlich nur „NANA“ und das nur durch Hörensagen… Ich hab dafür „Marmelade Boy“ geguckt :D Kennst du das?

  7. Was? Der Nana Anime ist abgeschlossen!? Ich dachte eher, dass er, genauso wie der Anime, aussetzen müsste!

    • Chaosmacherin

      28. August 2015 at 7:59

      @Kim, Nee, die Story ist nicht abgeschlossen sie endet sogar früher als der Manga. Aber einen Abschluss gibt es trotzdem ^^

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