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[Buchempfehlung] Filme der 2000er

Zum Geburtstag bekam ich von meiner Cousine ein Buch, das zufällig auch schon länger auf meiner Wunschliste stand. Ich habe es damals bei bullion entdeckt. Von dieser Wunschliste wusste meine Cousine nichts. Darum war ich sehr überrascht und erfreut als ich das Buch „Filme der 2000er*“ in meinen Händen hielt.

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Wie der Titel des Buchs bereits sagt geht es um Filme der 2000er. Auf 864 Seiten werden 140 Filme vorgestellt.

Neben vielen Filmen die man ohnehin erwartet hätte wie zum Beispiel Avatar, Herr der Ringe und Harry Potter gibt es auch ein paar internationale Produktionen und Geheimtipps. Mit Das Leben der Anderen und Goodbye, Lenin! haben es auch deutsche Filme in das Buch geschafft.

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Was mich wundert ist, dass Filme wie Inseption oder The Machinist fehlen, dafür aber mittelmäßige Streifen wie My Big Fat Greek Wedding oder Bridget Jones platziert wurden. Das ist dann wohl Geschmackssache. :D
Nach einiger Zeit des Schmökerns fiel mir auf, dass die Filme des Jahres 2000 komplett außer acht gelassen wurden. Darum fehlen Meisterwerke wie Requiem for a Dream, American Psycho oder Menento.

Die Aufmachung finde ich hervorragend. Jeder Film hat ein paar Doppelseiten platz. Neben den sehr interessanten Texten, voll mit Hintergrundinfos und Inhaltsangaben gibt es viele Fotos und Zitate aus dem entsprechenden Film oder Zitate aus Reviews zum Film; Natürlich stehts mit Quellenangabe. Leider sind ein paar der Fotos ziemlich verpixelt, was aber glücklicherweise eine Ausnahme bleibt.

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Es gibt eine Auflistung aller Oscar-Gewinner der 2000er und jeder Film der einen Oscar bekommen hat ist durch kleine Icons gekennzeichnet, so dass man auf den ersten Blick sieht, was die Akadamy vom Film hält, ob einem das nun wichtig ist oder nicht. Außerdem finde ich das Register sehr lobenswert, denn hier wird nicht nur nach Filmtitel sortiert, sondern auch Schauspieler und andere Beteiligte können explizit gesucht werden.

Alles in allem kann ich Jürgen Müllers Buch sehr empfehlen. Es interessant mehr über schon bekannte Filme zu erfahren aber auch toll ein paar unbekanntere Filme empfohlen zu bekommen. Das ganze macht sich außerdem sehr schön im Bücherregal eines Filmfans. :)

* Info: Alle Amazonlinks in diesem Artikel wurden mit AmazonPartnerNet generiert. Das bedeutet, dass ich, wenn ihr eines der Produkte über meinen Link kauft, einen Bruchteil des Preises überschrieben bekomme. Wenn ihr das nicht wünscht, ruft Amazon einfach über die gewohnte URL auf und sucht das Produkt manuell.
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11 Comments

  1. Hey, du hast das Buch inzwischen auch gelesen. Freut mich, dass es dir gefallen hat. An die unscharfen Fotos kann ich mich gar nicht erinnern. Hat wohl der Praktikant die 72 dpi Version an die Druckerei geliefert… ;)

  2. Ich kann an der Stelle auch die Filme der 60er, 70er, 80er und 90er empfehlen ;)

    http://imgur.com/HQMLqFW

  3. Hyvää päivää, Sumi.
    De jure beginnen die 2000er Jahre erst mit 2001; deswegen keine Filme aus diesem Jahr. Ein wenig erbsenzählerisch, gewiß. :-)
    Die Auswahl von filmischem Mittelmaß ist wohl einer größeren Käuferklientel geschuldet, denke ich.

    In ähnlicher Art & Weise schätze ich übrigens meine alten Jahrgänge englischer Filmmagazine (die dem Filmfan wirklich keinen Wunsch offen lassen).

    bonté

    • Ah… jetzt lese ich das hier, nachdem ich meinen Kommentar abgegeben habe. Du und Chaosmacherin bestätigen mir bereits meine Vermutung: Wir haben hier den Wiederspruch zwischen einer Umgangssprachlichen und einer Wissenschaftlichen vorgehensweise.

      Wissenschaftlich gibt es nunmal so etwas wie „die 2000er-Jahre“ gar nicht. Das ist ein Begriff der aus der Umgangssprache kommt. (Man würde wissenschaftlich eher vom ersten Jahrzehnt des 21sten Jahrhunderts sprechen.)
      Hier hat also mal wieder das Marketing einen Begriff bemüht, der griffig ist, aber anders genutzt wird, weil er aus einem anderen Kontext stammt.. (Also ist deine „de jure“-Äußerung an sich auch falsch, weil das hier einfach zwei völlig unterschiedliche Begriffswelten aufeinandergepresst wurden, dass es knirscht.)

      • …@Orakel. Marketing läßt mich jetzt eh immer an grobe Streichwurst (der Rest vom Rest & alles vermixt) denken.
        Wobei die Abteilung bereits mit der Wahl des Cover-Motivs bei mir versagt hat. ;-)

        Ka Pa für Deinen Nachruf auf Christopher Lee!

        bonté

  4. Hmm… geht das Buch eventuell von 2001 – 2010, was die dargestellten Filme anbelangt? Dann kann es nämlich sein, dass eine entsprechend historisch, wissenschaftlichere Notation bemüht worden ist. (Vergleichbar mit der Tatsache, dass das 20ste Jahrhundert im Jahr 1901 anfing.) Allerdings das Buchcover als Titel dann die eher umgangssprachliche Präsentation darstellt. (Mit den „90er Jahren“ bezieht man sich halt auf die Jahre 1990-1999.)

  5. Erst einmal vielen lieben Dank für deine Kommentare :)

    Was den Unterschied zwischen Spotify und SoundCloud angeht, so liegt dieser in erster Linie in der kommerziellen Nutzung und Vielfalt.
    Bei Spotify werden ausschließlich Songs veröffentlicht, die bereits professionell veröffentlicht wurden (in der Regel auch kein Remix, sondern meist nur die Originale). SoundCloud hingegen – auch nur als Browser verfügbar und bspw. nicht fürs Smartphone – setzt größere Prioritäten auf Vielfalt. D.h. hier kann auch jeder seine eigene Musik veröffentlichen.
    Was man schlussendlich besser findet, muss wohl jeder für sich entscheiden – in der Regel bin ich auf Spotify aktiver, nutze jedoch gerne mal als Abwechslung SoundCloud und finde hier immer wieder viele neue und interessante offizielle und inoffizielle Remixes :)

    Meine Playlists auf Spotify habe ich privatisiert, weil ich es nicht für den öffentlichen Gebrauch nutze. Eine kannst du jedoch einsehen, habe sie extra für meine Leser zusammengestellt („Avec Passion“). Die Musik hier ist größtenteils „spezieller“. Also aus den normalen Charts findest du hier nicht soo viel.
    Ich hoffe aber, es gefällt dir!

    Liebste Grüße! <3

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