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Chaosmacherin

Blogtrend: Geschlossene Blogparaden

Seit einiger Zeit gibt es ein Phänomen, dass mich doch etwas wundert. Geschlossene Blogparaden mir einem festen Team. Im Blogboard haben wir kürzlich darüber diskutiert und kaum jemand konnte sich einen Reim darauf machen. Darum will ich meine Meinung dazu mal hier darstellen und eure Meinung dazu hören.

Das ich mit dem Bloggen angefangen habe ist nun wirklich schon seeehr lange her so ca. 10 Jahre vielleicht sogar länger. :D Damals und eigentlich auch noch kürzlich war eine Blogparade eine Projekt an dem jeder Blogger mitmachen durfte, wenn er etwas beizutragen hatte. Der Erfinder der Parade gab ein Thema vor und jeder der wollte konnte seinen Senf dazu beitragen. Dann gab es noch das eine oder andere Bloggerevent, z.B.: Bloggeradventskalender, an dem von Natur aus nur 24 Personen teilnehmen konnten (Obwohl, manchmal wurden da auch Tage mehrfach besetzt). Das ist und war schön zum vernetzen, hat aber mit einer Blogparade im eigentlichen Sinne wenig zu tun.

In letzter Zeit scheint der Trend aber dahin gehend diese beiden Konzepte miteinander zu vermischen. Blogparaden mir einer abgezählten Anzahl von Teilnehmern. Und das will mir so gar nicht in den Kopf. Warum sollte man das tun wollen? Abgesehen davon, dass man hübsche Imagemaps mit den Gesichtern der Teilnehmer machen kann, gibt es doch keine Vorteile zur traditionellen Blogparade, oder sehe ich das falsch? Warum sollte man andere einfach aussperren wollen und sich in einen geschlossenen Kreis zurück ziehen wollen?

Ich sehe hier viele Nachteile, die ich euch gerne näher bringen will.

Andere fühlen sich ausgeschlossen

geschlossene_blogparaden_01

Wenn ich eine interessante Blogparade sehe, an der ich gerne teilgenommen hätte und dann sehe, dass es ein festes Team gibt fühle ich mich ausgeschlossen. Ein Beispiel dafür ist die „Über den Tellerrand„-Blogparade von Kato. Das ist so ein wundervolles Konzept. Blogger schlagen anderen Bloggern ein Thema vor, dass sie aus ihrer Comfort Zone heraus kitzelt. Ein Thema das anders ist als die bisherigen Posts auf dem Blog.

Leider habe ich zuspät von dieser Parade erfahren und konnte nicht mehr mitmachen.  Natürlich kann ich auch einfach so mal einen Blick über den Tellerrand werfen und was neues machen,  aber man kommt sich dann schon ein bisschen doof vor und ganz so einfach ist das mit den frischen, neuen Ideen auch nicht. Als Teil der Parade hätte sich das schöner angefühlt und jemand anders hätte mir ein Thema vorgeschlagen, dass wäre eine schöne Herausforderung.

Natürlich hätte die Parade dann ein bisschen anders aufgebaut werden müssen. Kato hätte zum Beispiel die Themen für alle wählen können, damit das organisatorisch nicht so schwer wird ein Thema zugewiesen zu bekommen. Aber das ist wie schon gesagt auch nur ein Beispiel von vielen tollen Paraden an denen ich gern teilgenommen hätte. Edit: Katos Parade war ein schlecht gewähltes Beispiel. Leider wollte mir auf Anhieb kein besseres einfallen. /Edit

Ich kann es dann so manchem Blogger auch nicht übel nehmen, dass er das ganze dann als eine Art elitären Kreis versteht und denkt man würde sich über ihn stellen. Das sehe ich persönlich nicht so, aber verstehen kann ich die Ansicht.

Stichwort: Backlinks

Warum sollte man sich selbst solche Steine in den Weg legen? Stellt euch vor ihr habt eine geniale Idee für eine Blogparade und beschränkt die Teilnehmerzahl auf 20 obwohl ihr 100 Backlinks hätten haben können? Natürlich sollte das nicht der Hauptgrund für eine Blogparade sein, aber meine Güte, wer kann denn von sich behaupten, dass ihm das komplett egal ist?

Außerdem ist es doch auch viel schöner, wenn man ganz viele Meinungen und Ansichten zu einem Thema lesen kann als nur eine Hand voll? Menschen sind so vielfältig, warum diese Vielfalt einschränken?

Verunsicherte Teilnehmer

geschlossene_blogparaden_01

Ich persönlich wollte an Annis „Deadly Sins“-Make Up Blogparade teilnehmen und habe mich dazu auch angemeldet. Mich interessierte besonders das Thema „Völlerei“. Damit die Imagemap früh genug fertig gestellt werden kann muss man sich aber für jedes Thema zuvor anmelden und ich war verunsichert. Ich war nicht 100% sicher ob ich es schaffe das Make Up rechtzeitig zu schminken und habe mich deshalb nicht angemeldet und natürlich auch nicht teilgenommen. Denn hätte ich mich angemeldet und meinen Beitrag dann nicht gemacht käme das sicher nicht gut an.

Einer Bloggerkollegin, deren Namen ich hier jetzt mal unerwähnt lasse, ist genau das passiert. Sie konnte trotz Anmeldung nicht an einer Parade teilnehmen und musste sich dann anhören, dass sie da ja hätte bescheid geben sollen etc.

Das wäre doch ohne Anmeldung viel entspanter. Wenn Blogger mir machen ist das toll und wenn nicht, ist das auch fein…


Es gibt durchaus Themen, bei denen so eine geschlossene Gruppe Sinn ergibt. Die „Richtig Bloggen“-Blogparade z.B. Da gibt es feste Themen, die abgehandelt werden und Blogger können ihr wissen in einem bestimmten Fachgebiet vermitteln. Aber nennt das doch dann vielleicht einfach anders?

So, mein Gemecker des Tages. :D Was sagt ihr denn dazu? Könnt ihr erklären, wie es zu diesem Phänomen kommt? Könnt ihr mir vielleicht auch ein paar Vorteile nennen, die ich irgendwie übersehen habe? 

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39 Comments

  1. Den Sinn hinter geschlossenen Paraden sehe ich auch nicht. Wirkt dann eher so Stöcken-mäßig (regt mich immer ein wenig auf, weil auch da gibt’s oft gute Themen). Für mich bieten sich Blog Paraden zwar weniger an, einfach durch meinen Fokus, aber es ist doch schön, wenn sowas offen ist und man ne Menge neuer Blogs kennenlernt. Wir haben uns ja z.B. über meine Lieblingssongs-Parade gefunden. Wäre es geschlossen gewesen, wären evtl. nur Personen aus meiner damaligen Blogroll dabeigewesen.

  2. Du hast das sehr schön zusammengefasst. Dem ist für mich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

    Bei dem Thema „Richtig Bloggen“ kann ich es auch noch nachvollziehen, da man sich ja insbesondere mit rechtlichen Tipps usw. auf sehr dünnes Eis begibt. Letztlich liegt aber auch das in der Eigenverantwortung des Bloggers, dass man da einen keinen Müll von sich gibt.

    Wenn ich das Wort „Blogparade“ lese, denke ich oft direkt „Oh, vielleicht interessant, vielleicht mitmachen?“, weil ich grundsätzlich davon ausgehe, dass eine Blogparade für alle ist und so denken vermutlich viele. Da sollte man meiner Meinung nach mal einen anderen Begriff dafür nutzen.

  3. Märzmädchen

    13. Mai 2015 at 12:52

    Ich muss dir absolut zustimmen, geschlossene Blogparaden erschließen sich mir nicht so ganz. Gerade wenn viele verschiedene Blogger mitmachen und die Parade immer weiter tragen entstehen total tolle und auch viel mehr unterschiedliche Beiträge! :)

  4. Und ich hab gedacht ich bin da mit meiner Meinung alleine, die übrigens dein Blogbeitrag ganz genau trifft!
    So oft bin ich schon über interessante Paraden gestolpert und dachte, „Mensch, da würd ich auch gern mitmachen“.. aber ne, da gab es ja nur 10 oder 20 Plätze und jetzt noch so einen traurigen kleinen Beitrag in Anlehnung an die Parade schreiben, nä…
    Auch das Deadline Problem kenne ich nur zu gut. Ich mag es lieber einfach mitmachen zu können, wenn und wann ich möchte, als dass ich mich auf einen fixen tag festlegen muss.

    So verpasse ich leider viele interessante Themen und noch dazu fühlt man sich auch wirklich ein bisschen ausgeschlossen, weil man nicht dazugehören kann, wenn es doch potentiell sehr interessante Beiträge werden könnten :/

  5. Tja, da sagst du was, Sumi. Diese geschlossenen Aktionen laufen ja meistens über Facebook. Teilweise ist aus dem Announcement gar nicht zu entnehmen, dass es sich um eine geschlossene Aktion handelt.

    So bin ich in eine solche geschlossene Aktion geraten, es war nicht meine zweite. Ich bin ja die Bloggerkollegin, die nicht mitmachen konnte, die du oben nennst :). Samstag nachmittags das Krankenhaus verlassen mit der Info, sie müssen wiederkommen. Sonntags dort gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob ich den Artikel hinbekomme, weil ich nicht weiß, wie es weitergeht. Sofort kam die Antwort: Ich hätte vorher Bescheid geben sollen – ich frage mich: wann, wäre das gewesen. Und es waren 3 Wochen vor meinem ET. Es folgten Kommentare „schon wieder so was….“. Das hat mich sehr gekränkt, wenn ich zusage, mache ich mit. Ansonsten lasse ich es.

    Man lernt nie aus.

  6. Hallo Mareike,
    ich bin grad durch den Pingback auf deinen Blogpost aufmerksam geworden.
    Ich verstehe deine Argumentation und sehe sowohl bei offenen als auch bei geschlossenen Blogparaden Vor- und Nachteile. (Das führe ich jetzt mal nicht weiter aus, würde das Kommentarfeld sprengen :D)
    Es tut mir natürlich Leid, dass du dich bei „meiner“ Blogparaden Über den Tellerrand ausgeschlossen gefühlt hast. Es ist bei dieser experimentellen Form jedoch notwendig, eine feste Deadline zu setzen, damit die Teilnehmer untereinander zugeteilt werden und noch genug Zeit haben, sich ein Thema für den anderen Blog zu überlegen und dieses zu kommunizieren. Es gäbe zwei Möglichkeiten das zu umgehen: Die Erste hast du schon angesprochen, ich könnte einfach den Part der Themen-Zuteilerin übernehmen. Allerdings würde ich mich da nicht wohlfühlen, weil ich mich selbst in eine „elitäre Position“ heben würde; außerdem wäre es für mich sehr viel Aufwand, jeden einzelnen Blog ausführlich zu lesen und drittens würde ich gar nicht auf all die unterschiedlichen Themen kommen, die in den beiden vergangenen Runden erdacht wurden.
    Die andere Möglichkeit wäre es, eine Art „offene Liste“ einzurichten, in der sich einfach jeder einträgt, dem oberen Teilnehmer ein Thema gibt und wartet, bis sich der/die Nächste einträgt, der/die dann wiederum ein Thema findet… Quasi wie zuletzt, nur in endlos. Wäre es dann noch eine Blogparade? Erinnert mich eher an ein Forenspiel…
    Ich hab übrigens bei ÜdT2 nur die zeitliche Deadline gesetzt – quantitativ konnte jeder mitmachen, der sich gemeldet hat. Davon sind natürlich ein paar wieder abgesprungen oder haben sich nicht mehr gemeldet. Wenn dann Mails alá „Hilfe, ich hab noch kein Thema gekriegt“ eintrudeln, will ich nicht wissen, wie das mit einer größeren Teilnehmerzahl gelaufen wäre…
    So, das war ein kleiner Einblick in die Planung der „Über den Tellerrand“-Reihe meinerseits. Du bist natürlich herzlich eingeladen, dieses Konzept nach deinen Ideen abzuändern und weiterzuführen. Ich bin gespannt! Viele Grüße, Kato

    • Chaosmacherin

      13. Mai 2015 at 13:22

      @Kato, das ist lieb von dir :) Deine Parade war jetzt auch nicht das beste Beispiel, sie viel mir nur auf Anhieb ein. Ich verstehe all deine Argumente und kann auch verstehen, dass du das Zuteilen der Themen nicht alleine übernehmen wolltest. Das könnte mit der Zeit echt ein umfangreiches Stück Arbeit werden. :D Danke, dass du mir da so ein bisschen einen Einblick in deine Planung gegeben hast.
      Vielleicht startest du ja mal eine 3. Runde :)

      • Die dritte Runde kommt bestimmt – aber wie gesagt, ich habe ja kein Patent auf den Namen angemeldet, also wenn jemand das Konzept adaptieren möchte – feel free to. :)

  7. Hi Mareike,

    ich habe an Katos Blogparade teilgenommen und kann das Argument mit dem Ausschluss anderer Blogger nicht bestätigen. Alle Bedingungen waren lange vorher klar und verständlich für jeden, der teilnehmen wollte, aufgelistet. Natürlich könnte man jetzt fragen, ob eine festgelegte Teilnehmerzahl unbedingt sein muss, ich aber halte sie in diesem Fall für sehr sinnvoll, sonst wird es schnell unübersichtlich.

    Auch Katos Aufwand, alle Artikel einzupflegen, zu beschriften und zu verlinken, sollte unter diesem Aspekt nicht vergessen werden. Und ich fand es gerade gut, dass sie allen Bloggern die Themenwahl selbst überlassen hat, denn so waren die Blogger in der Pflicht, sich wirklich mit den anderen Blogs zu beschäftigen, anstatt einfach nur ihr eigenes Ding zu machen. Das Problem sind meiner Meinung nach nicht „geschlossene“ Blogparaden, sondern zu wenige Paraden an sich – und das können nur wir als Blogger ändern.

    Viele Grüße,
    Benjamin

    • Chaosmacherin

      13. Mai 2015 at 13:35

      @Benjamin, Kato sagte mir es gab gar keine Einschränkungen in der Anzahl der Mitglieder. Darum ist das hier von mir ein schlecht gewähltes Beispiel. Ich spreche Kato auch überhaupt nicht ihre Mühe ab. Im gegenteil, sie hat das richtig toll gemacht und ich hab dank ihr viele neue Blogs gefunden. Bitte sieh diesen Post hier nicht als Angriff auf sie. :)
      Nicht zustimmen kann ich allerdings dabei, dass „geschlossene“ Paraden nicht das Problem sind. Wenn all die geschlossenen Paraden die ich in letztet Zeit sah für die Allgemeinheit frei gewesen wären, hätte es weit mehr Beiträge gegeben und die Paraden wären weiter gestreut worden. Ergo = mehr Posts, mehr Inspiration für neue Paraden. Ich denke da könnte man gut was bewirken wenn man da wieder etwas von dem Trend zurück geht.

      • Wegen der Teilnehmeranzahl: ich hatte zu Beginn der zweiten Runde geschrieben, dass ich mir vorbehalte, die Zahl auf 30-35 Leute zu beschränken. Bis zur Deadline haben sich 35 gemeldet, also hat es perfekt gepasst, ohne jemandem absagen zu müssen. (Wenn der/die Nr 36 sich gemeldet hätte, hätte ich natürlich auch nicht nein gesagt ;))
        Die Deadline war also nur zeitlich.

        Ich bin im Moment für eine (geschlossene) Blogparade zum Thema Studium angemeldet. Ich verstehe es schon, dass man angesichts des großen (unnötigen?) Organisationsaufwands die Augen rollt, allerdings macht das bei manchen Themen durchaus Sinn – wär ja blöd, wenn 3 BloggerInnen sehr ähnliche Artikel zu einem Thema schreiben und andere, wichtige Themen gar nicht vorkommen? Bei manchen Themen, bei denen per se keine Doppelung auftauchen kann (z.B. meine schönste Reiseerinnerung -> super individuell) finde ich offene Blogparaden auch schöner.

      • @Mareike, das stimmt natürlich. Ich wollte nur als Beteiligter dieser Parade die Vorteile einer solchen Vorgehensweise verdeutlichen. Klar, wenn sich die Paraden häufen, in denen es für die Allgemeinheit erst gar keine Möglichkeit gibt, daran teilzunehmen, ist das ziemlich absurd.

  8. Also ich finde solche Blogparaden okay, es ist halt organisierter, als so ganz offen und für mich persönlich auch so ein wenig Arschtritt-mäßig, sonst lasse ich das auch gerne schleifen, wenn ich mich nicht angemeldet habe, sondern wenn das komplett offen ist. Bei der Todsünden Blogparade konnte man sich für die meisten Themen noch bis Fr Nachmittag/Abend anmelden, bis dahin sollte man ja eigentlich wissen, ob man es schafft, da ja so ein Make-up+Bildbearbeitung+Post schreiben schon ne Weile dauern, habe ich eh versucht, dass etwas eher zu machen, aber die letzte Zeit hat Anni zu tun, und da kann ich verstehen, dass sie die Deadline etwas früher setzt. Und wenn man es nicht geschafft hat, war es kein Problem, den Post am Sonntag oder so nachzuliefern.
    Ich finde es mit der Imagemap sehr praktisch, weil man dann einmal den Code dafür in den Post haut und dann ist es fertig. Sonst hat man entweder so ein Link-Widget, wo man sich mit seinem Post eintragen kann – aber dann meistens nur bei dem Veranstalter der Blogparade und nicht bei den Teilnehmern untereinander. Oder man muss sich gegenseitig mitm einfachen Link verlinken, was bei sage ich mal 5 Teilnehmer noch gehen mag, aber bei 10+ dann schon sehr aufwendig ist. Daher finde ich so eine Orga eigentlich nicht schlecht.
    Klar muss man dann eher selber Ausschau nach Blogparaden halten, aber oft werden sie ja in den FB-Gruppen etc. frühzeitig angekündigt, sodass man sich dann einfach melden kann. Daher finde ich nicht, dass es dann mit elitären Gruppen zu tun hat (das hätte es, wenn nicht alle Leute, die Interesse anmelden, angenommen werden, aber das ist ja meistens nicht der Fall), sondern einfach mit guter zeitlicher und linkmäßiger Organisation. Ich kann Veranstalter verstehen, die gerne feste Zusagen haben wollen! Ich finde, man kann sich dann vorher die Tage überlegen, ob man es schafft. Man will ja meistens ja nicht irgendwas, was man schnell auf den letzten Drücker hingeklatscht hat auf den Blog stellen. Also ich kann deine Einwände schon verstehen, aber ich will einfach sagen, dass beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben und die geschlossenen Blogparaden nicht NUR schlecht sind. Man muss sich eben anders organisieren.

  9. Ich bin auf Facebook in rund 30 Gruppen, die sich mit der Bloggersphäre beschäftigen, trotzdem hab ich keinen Aufruf zur „Richtig Bloggen“ Parade mitbekommen. Beim ersten Teil hatte ich sogar irgendwo kommentiert, dass ich gerne dabei wäre und ja mal was auf Firmensicht schreiben könnte oder allgemein was zu Social Media.
    Den zweiten Teil hab ich auch erst mitbekommen, als alles durch war. Ich hab wieder einen Aufruf übersehen, falls es überhaupt einen gab?
    Und ja, ausgeschlossen gefühlt hab ich mich auch! Ich bin nicht die größte Bloggerin der Welt und eure Blogs sind alle viel besser als meiner, aber ich will damit auch kein Geld verdienen und es soll nicht in Arbeit ausarten. Aber Social Media, damit kenne ich mich aus.
    Aber wieso einen Profi fragen ;)

    Organisiert finde ich immer gut, an geschlossen muss ich mich noch gewöhnen.

  10. Ich denke, dass liegt dadran, dass die meisten denken die Links kommen nicht zusammen. Außerdem profitieren von si Listen alle, bei der Old-School-methode eigentlich nur der Starter.

    Pingbacks/Trackbacks sind vielen vll zu unsicher oder wissen nicht was das ist.

    Da fällt mir ein, da schlummert im Evernote auch noch ein beitrag zu rum bei mir.

  11. Ich muss wohl irgendwie was mit mitbekommen haben. Dass es Projekte gibt, die gewisse Regeln haben, das ist ja verständlich. Aber „geschlossene Blogparaden“? Ähm, hallo?!
    Ich bin ja auch schon ewig in der Bloggerwelt, aber ich finde es gibt auch hier Grenzen. Andere Blogger für etwas Freiwilliges auszuschließen, finde ich dreist und frech. Aber den Sinn verstehe ich noch nicht so. War es nicht immer bei Blogparaden „Je mehr mitmachen, umso besser“? Ich hab da wohl wirklich was verpasst. *lol*

  12. Da hast du ganz recht, deswegen finde ich auch mein Musik & Du. so schön, weil einfach jeder mitmachen kann, der will und man sich so viel mehr austauschen kann. Werde demnächst aber tatsächlich auch mal an einer „geschlossenen“ mitmachen, einfach weil ich das Thema wirklich klasse finde und es zu mir passt. Ich finde aber, das sollte nicht zur Gewohnheit werden.

    Ich lass dir liebe Grüße da xx

  13. Ein großer Freund von geschlossenen Blogparaden bin ich auch nicht. Bei der „Richtig Bloggen“ Parade verstehe ich natürlich das man den Teilnehmerkreis beschränkt, aber ist das dann überhaupt noch eine Blogparade? Vielleicht kann/sollte man dem Kind einfach einen neuen Namen geben (da fällt mir jetzt aber leider auch nichts ein…) Grundsätzlich bin ich bei Blogparaden der Meinung, je mehr mitmachen um so vielfältiger und spannender wir das Ganze.

    Liebe Grüße von Sophie

  14. Auch wenn ich angesichts von Imagemaps immer ein bisschen neidisch und traurig werde, dass ich mal wieder von nichts wusste, kann ich dir da irgendwie nicht so ganz Recht geben, vor allem bei den Blogparaden, die du genannt hast, nicht.

    Bei vielen Events und Paraden ist es ja tatsächlich ein „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“. Bei mir war’s auch eher Zufall, dass ich Katos Blogparade gefunden habe. Ja, hätte es da noch eine Auswahl nach Bloggernase gegeben und ein anderer Blog wäre meinem bevorzugt worden – das hätte ich auch nicht schön gefunden. Aber wie du bereits beim Make Up-Beispiel schriebst: Vieles liegt eben doch an einem selber. Wenn du unbedingt das Make Up Thema bearbeiten möchtest, dann machst du es eben. Also, meldest dich an und ziehst es dann durch. Es ist für die Veranstalter ja genauso enttäuschend, wenn von den Teilnehmern nichts kommt, wie für dich, wenn die Veranstalter dir eben sauer sind, wenn du deinen Termin versemmelst. Wenn der Termindruck ein Hindernis ist, dann kann’s mit der Teilnahme ja nicht so dringend gewesen sein. :)

    Was ich sagen will: Solange es keine Vorauswahl von Lieblingsbloggern gibt, liegt vieles eben an einem selber – das Aufstöbern der Blogparade und die tatsächliche Anmeldung und vor allem die tatsächliche Teilnahme.

    Aber so nebenbei: Auf meinem Blog gibt’s seit Anfang und noch bis Ende des Jahres die Blogparade „Blogger denken nach“, bei der sich tatsächlich jeder, der das möchte, innerhalb eines Monats beteiligen kann und, solange der Text nicht völlig unpassend oder schon alt ist, auch jeder Teilnehmer eingebunden wird. :)
    Thematisch dreht es sich um Nachhaltigkeit, fairen und ökologischen Konsum und ebensolche Produktion – und im Mai geht’s um Essen. Schau gerne mal vorbei:

    http://averageunicorn.blogspot.de/2015/05/blogger-denken-nach-von-aal-bis-zebra.html

    Liebe Grüße
    Maren

    • Chaosmacherin

      13. Mai 2015 at 16:44

      @Maren, aber warum dann über haupt diesen „Termindruck“ erzeugen? Also einen Monat verstehe ich ja, aber eine Woche oder weniger finde ich schon hart. Man kann ja nie so 100 vorhersehen, was die Woche noch so läuft. Wenns die ganze Woche regnet z.B. kann ich das mit den guten Fotos schon vergessen, weil ich nie ordentliches Tageslicht habe. Das es einen Monat durchregnet ist dann schon unwahrscheinlich.

  15. Ich finde, Blogparaden sind eine klasse Idee. Ich mach dabei allerdings nicht mit, da ich mich oft nicht wohlfühle und das Gefühl habe, verpflichtet zu sein etwas zu tun. Und wie du eben selbst sagst: oft bestehen die Teams aus einem bereits festen Team (Stammteams) – da hat man kaum eine gute Chance sich toll zu integrieren… =/

    Liebe Grüße aus Berlin
    Mareike <3 :)

  16. Hmmmm….
    Ich oute mich hier mal als jemand, der gern an geschlossenen Blogparaden teilnimmt. Mir machen diese Projekte immer sehr viel Spaß (wenn ich nichts mit der Organisation zu tun habe), da man viele verschiedene Interpretationen zu einem Thema sehen kann. Jetzt wirst du mir sagen, dass man das bei einer normalen Parade auch kann. Da gebe ich dir recht und ich verstehe deine Meinung auch total und ich finde beide Varianten voll okay und beide sollten ihre Berechtigung haben. Was ich an der neuen Art der Blogparaden nicht gut finde, ist der Name. Um eben solche Diskussionen wie diese hier zu vermeiden, sollte man diese Projekte vielleicht einfach Blogprojekt oder so nennen…
    Ich muss sagen, dass ich als Veranstalter einer „altmodischen“ Blogparade Angst hätte, dass kaum einer mitmacht und es deshalb vermutlich vorplanen würde. Das kann aber auch daran liegen, dass mein Blog noch sehr klein ist. Bei größeren Blogs fände ich die offene Variante besser, aber bei kleineren Blogs, die einfach wenig Aufmerksamkeit bekommen, finde ich die geschlossene besser, damit das Thema auch den Erfolg bzw. die Beachtung bekommt, die es verdient.

    Etwas wirr geschrieben, aber soweit meine Meinung zu dem Thema :)

    Liebe Grüße
    Jule

  17. Ich bin bei diesem Thema gespaltener Meinung..

    Einerseits sehe ich es genauso wie du und habe mich schon oft geärgert, dass ich eine Blogparade nicht rechtzeitig entdeckt hatte, aber das Thema auch hätte aufgreifen wollen und gerne etwas dazu schreiben hätte wollen. Da freue ich mich dann immer über offene Blogparaden, wo jeder teilnehmen darf / kann.

    Andererseits ist es aufgrund der Planung schon praktisch, man kann den Lesern eine Übersicht geben (z.B. als Bild), an welchem Tag welcher Blogger etwas zu dem Thema postet und es dann zu einer Art „Blogserie“ machen.

    Grüsse ♥

  18. Hallöchen,

    sehr guter Beitrag, den ich mit meiner Erfahrung so unterschreiben möchte.

    Ich habe schon an zahlreichen Blogparaden teilgenommen, welche auf herrkömmliche Art und Weise durchgeführt wurden. Ebenso habe ich selber schon zwei Blogparaden durchgeführt, ebenfalls offen. Und im Nachhinein wäre es schade gewesen die Teilbehmerzahl dort zu begrenzen. Viele schöne Beiträge wären dann vielleicht nicht geschrieben worden.

    Bei all diesen Paraden war,die Resonanz sehr groß. Es gab oft sehr zahlreichen Reaktionen unter den Beiträgen der Teilnehmer zu lesen. Es wurden auch Beitrage unter den Teilnehmern verlinkt und kommentiert.

    Letzten Monat habe ich dann mal bei einer organisierten, geschlossenen Parade mit gemacht (Fernweh und Wanderlust). Dort sollte man über ein Reiseziel schreiben. Naja, die Resonanz unter den Beiträgen war irgendwie sehr mau. Nicht nur bei meinem Beitrag, auch bei den anderen war das zu beobachten. Weiter fand ich es negativ, dass einige Teilnehmer die geforderten Links zum vorherigen und nächsten Beitrag nicht gesetzt hatten. Alles in Allem war es eine Erfahrung, muss ich aber nicht noch mal haben.

    Wir haben bei uns jetzt lieber wieder eine klassische Parade gestartet. Thema vorgeben, Enddatum setzen und go… Irgendwie ist das auch spannender.

    LG Thomas

  19. Ich finde diese „geschlossenen Blogparaden“ auch etwas doof, Oft sehe ich einen interessanten Beitrag für eine Blogparade auf meinem Dashboard und denke mir, dass ich da gerne mitmachen würde, und dann sehe ich so ein ImageMap mit allen Teilnehmern und ärger mich, dass ich das nicht mitbekommen habe. Ich mein, ich kann ja auch nicht auf allen Bloggerplattformen unterwegs sein, die es so gibt, damit ich das alles mitkrieg. Schon etwas schade. Und oft verstehe ich auch nicht, was man da großartig planen muss. Man gibt ein Thema vor, Blogger machen was dazu, man verlinkt die Blogger im Nachhinein, fertig. Oder so stelle ich mir das zumindest vor. Ich hab aber auch noch nie bei sowas mitgemacht und vielleicht bin ich zu sehr noob um da mitreden zu können :D

    LG Nicole ♥

  20. Was soll ich noch groß zu deinem Beitrag sagen? :) Unterschreibe ich so.

    Außer, dass „Über den Tellerrand“ nicht so ein gutes Beispiel war, aber das hast du ja ergänzt. Das ist auch die einzige „geschlossene“ Blogparade, bei der ich bis jetzt mitgemacht habe und da sehe ich das aus organisatorischen Gründen schon als gerechtfertigt, so wie eben auch bei „Richtig bloggen“ etc

    Ich sehe es ja gerade an meiner Serienparade, was für eine tolle Resonanz ich bekomme von Bloggern, die ich bisher gar nicht kannte. Zu sagen „Ich suche mir 10 Blogger und mit denen schreibe ich dann über meine Lieblingsserien“ – das hätte mir keinen Spaß gemacht. Und ich möchte niemanden ausgrenzen oder irgendwie vorschreiben wer wozu schreiben darf, sozusagen. Ich möchte ganz viele Meinungen hören – da habe ich jetzt schon echt interessante Beiträge dabei gehabt und die coolen Themen kommen doch erst noch :D

    Klar – die Backlinks habe ich, das ist natürlich erst mal gut für mich, so gesehen. Aber erstens hatte ich ja auch die Idee und darf mir ein paar Lorbeeren einheimsen 8) und zweitens möchte ich insofern eben auch was zurückgeben, indem ich mich bemühe, bei allen zu kommentieren und auch eine Übersichtsseite zu pflegen, wo alle Teilnehmer aufgelistet werden. So als Dankeschön, denn ohne Teilnehmer ist so eine Blogparade natürlich sinnlos. (Da wäre dann ein Vorteil der geschlossenen Paraden: „Teilnehmer“ hat man auf jeden Fall, aber … meeeh)

    Also: eine Blogparade ist für mich immer offen, sonst ist es keine Blogparade. Dann ist es vielleicht eine Artikelreihe oder ähnliches, aber unter Blogparade verstehe ich auch was anderes. :)

  21. Ich mag geschlossene Blogparaden viel lieber, weil man so eine begrenzte Anzahl an Blogs hat die dabei mitmachen und man einen besseren Überblick so bekommt

    • Chaosmacherin

      15. Mai 2015 at 10:11

      @Elisa, das Argument verstehe ich nicht. Eine Übersicht bekommst du auch bei einer offenen. Denn in der Regel verlinkt der Initiator ja alle Teilnehmer am Ende der Aktion. Und was an einer begrenzten Anzahl der Vorteil ist verstehe ich auch nicht. :) Vielleicht erklärst du das mal ausführlicher.

  22. WORD!
    Ich hab die Diskussion im Forum schon mitbekommen und mir ist dieser Trend auch schon aufgefallen und übel aufgestoßen!
    Ich finde Blogparaden super um sich zu vernetzen und die Gedanken und Meinungen anderer Blogger mit zu bekommen. Wieso es aber immer öfter diese geschlossenen Blogparaden macht, verstehe ich nicht. Es hat nichts elitäres, wenn man unter sich ein Thema macht. Will man als Außenstehender dann auch was zu dem Thema beitragen und verlinkt die Erfinder, weiß man nicht, wie derjenige reagieren wird und ob der eigene Post überhaupt wertgeschätzt wird.
    Also Anarchie!! Lasst uns die geschlossenen Blogparaden von ihren Schlössern befreien :D

  23. Ich seh das genau wie du – kopfschüttelnd.
    Den ganzen Nachteilen, die du ja schon genannt hast, steht einfach so gar kein Vorteil gegenüber, der das ausgleichen würde. Zu dem Verlinken der Teilnehmer – eigentlich ist es üblich, dass der Initiator einer Blogparade nach deren Ende eine Zusammenfassung postet, wo eben auch die teilnehmenden Blogs alle verlinkt werden.

    Ich hab mir auch schon das ein oder andere Mal gedacht, schade, an der Blogparade hätte ich _eigentlich auch gern teilgenommen… tjo.

  24. Ich denke als aller erstes sollte man da mal die Terminologie beachten – Blogparaden sind für mich immer offen, während Themenwochen in sich geschlossen sind.

    Ich habe ja selbst schon Themenwochen mitgemacht und auch organisiert wie beispielweise die Themenwoche Zeitreise, oder den Walking in a Winter Bloggerland Adventskalender. Das sind dann aber Themenwochen und keine Blogparade.

    Gut gefallen hat mir, bei einigen der letzten organisierten Themenwochen die ich gesehen habe, dass da auch ein Link up Tool wie Inlinkz genutzt wurde, was einerseits alle Teilnehmer verlinkte, es so aber auch ermöglichte, dass diejenigen teilnehmen die davon lesen und mitmachen möchten.

    An einer Blogparade habe ich ich mich auch schon versucht, hatte aber leider damals nicht die richtige Zielgruppe denke ich – oder ich habs zu kompliziert gemacht. Persönlich liebe ich Blogparaden und mache sehr gerne mit, gerade in den letzten Wochen habe ich so viele schöne Themen gesehen und freue mich schon mich bei dem einen oder noch mitzumachen.

    Liebe Grüße
    Gwen

  25. Ich habe erst eine dieser Art Blogparaden entdeckt und war auch verwirrt. Weil ich nur die Paraden kenne, bei denen jeder beliebig mitmachen kann, habe ich nicht so recht verstanden, wieso diese eine Parade geschlossen war. Allerdings drehte sich das Thema um Fotografie und am Ende schien mir die Aufteilung sinnvoll, weil mich das Thema zwar interessiert, aber ich zu viel Hobbyfotograf bin um einen sinnigen Beitrag dazu hätte beitragen zu können. Generell sehe ich da aber die gleichen Nachteile wie Du. Ich würde mich auch ausgeschlossen fühlen, wenn es um ein Thema geht, bei dem ich mitreden kann.

  26. Hi,
    ich teile deine Meinung. Insbesondere das Gefühl der Ausgeschlossenheit kenne ich. Ich war selbst in zwei prima Blogger-Groups bei Facebook, beide eher klein und fein. Seit ich dort raus bin, schwupps, bin ich auch bei Blogparaden und ähnlichen Aktionen raus, denn dort bleibt man unter sich. Ich finde es total schade. Das Netz ist bunt und der Platz unbegrenzt – da sollte doch jeder eine Nische finden.
    Liebe Grüße
    Inka

  27. Ich blogge jetzt seit 3 Jahren und kannte NUR die geschlossenen Blogparaden. Daher habe ich mich in letzter Zeit immer gefragt, was alle damit haben und wie denn eine offene überhaupt aussehen soll.(das mag aber auch daran liegen, dass ich derzeit etwas meine Blogsparte verschiebe) Ich bin ehrlich, so ganz weiß ich wirklich nicht, wie eine offene aussieht :D Schreibe ich dann einfach einen Beitrag und sage: Nimmt teil und dann nehmen alle teil? Wie geht es dann weiter? Schreibe ich am Ende eine Zusammenfassung mit allen Beiträgen? Wie läuft da die Verlinkung zwischen den verschiedenen Blogs ab und ich meine jetzt nicht die Verlinkung nur zum Ideenhaber.
    Wahrscheinlich kenne ich nur geschlossene Blogparaden, weil ich einfach in einem anderen Umfeld blogge. Die Blogs, die ich lese, kommen meist direkt mit geschlossenen Paraden an und geben einem nichtmal die Möglichkeit sich bis zu einem bestimmten Punkt zu melden (so wie Kato es einem ermöglicht). Ich führe zum Beispiel eine Blogparade an, bei der jeder hinzustoßen kann und zu jedem Thema wieder neue Leute ein und aussteigen können. Nur mache ich das Ganze eben über Facebook, da ich gerne organisiert bin. Natürlich konnten dann anderen Blogger nicht an der Blogparade teilnehmen, weil die Frist sozusagen abgelaufen ist, aber das Gleiche kann doch auch bei offenen passieren? Irgendwann gibt es immer eine zeitliche Begrenzung, ob geschlossen oder offen. Daher erschließt sich mir das Problem hier nicht so ganz, außer die Blogger wurden vorher explizit ausgewählt.
    Vielleicht sehe ich das auch eben so, WEIL ich es nur so kenne und die offenen noch nicht ganz durchblickt habe :D

    Liebe Grüße,
    Vita

    • Chaosmacherin

      4. Juni 2015 at 11:11

      Sorry, ich hab dir noch gar nich geantwortet. :)
      Richtig, so wie du es beschrieben hast wird es gemacht. Ich verfasse einen Post rufe alle auf mit zu machen und jeder kann Teilnehmen, ohne sich vorher anmelden zu müssen. Was du richtig siehst, ist das am Ende meist nur der Initiator die Teilnehmer verlinkt und nicht die Teilnehmer unter einander. Dafür gibt es aber inzwischen Link up Tools. Da stellt der Initiator einen Code zur Verfügung, den die Teilnehmer dann auf ihrem Blog einbauen können. Dieser stellt dann alle Teilnehmer dar und wenn sich ein neuer eintägt, wir das ganze ganz automatisch aktualisiert. :)
      Es geht mir weniger um die Zeitliche Begrenzung der Parade, als um die Anmeldefrist. Heißt, wenn ich mich bis dann und dann nicht angemeldet habe, dann kann ich nich mehr teilnehmen, obwohl die Parade gerade läuft. Anmeldungen sind eigentlich mein Hauptkritikpunkt.

      • Alles klar, das habe ich nicht so rausgelesen. Aber dann versteh ich’s :) und dieses Tool muss ich mir mal anschauen, das finde ich wirklich interessant! Das untereinander Verlinken hat mir nämlich gefehlt bei den offenen, aber dann ist das ja kein Problem mehr :)

        Liebe Grüße,
        Vita

  28. Ich habe bisher nur bei geschlossenen Blogparaden teilgenommen. Oftmals habe ich mich dann aber auch wieder aus den Gruppen entfernt, weil fast alle ein Ankündigungspost wollten. Ich finde diese Ankündigungsposts blöd, weil man dort nur schreibt das bald eine Blogparade auf dem Blog erscheint und wer alles mitmacht. Die Mitglieder verlinkt man doch eh in dem Post, den man für die Parade anfertigt, also was soll so ein blöder Ankündigungspost? Habe ich nie verstanden und deshalb trete ich auch sofort aus, wenn es dort Pflicht ist. Aber der Druck steigt wirklich in geschlossenen Blogparaden. Das ist genau wie eine Hausarbeit. Man denkt man hätte noch endlos lange Zeit und dann ist irgendwann der Tag erreicht wo man hektisch alles anfertigt, weil man am darauf folgenden Tag mit seinem Post online gehen muss.
    An offenen Paraden habe ich bisher nicht teilgenommen, weil ich nicht weiß wie das funktionieren soll. Verlinkt man alle Beiträge oder trägt man sich in eine Liste ein?

    • Chaosmacherin

      4. Juni 2015 at 11:13

      Entweder der Initiator verlinkt alle Posts am Ende in einer Zusammenfassung, oder man nutzt ein sogenanntes Link Up Tool. Da stellt der Initiator einen Code zur Verfügung, den die Teilnehmer dann auf ihrem Blog einbauen können. Damit werden dann alle Teilnehmer aufgelistet und wenn sich ein neuer einträgt, wird der automatisch auf allen Blogs hinzugefügt. :)

  29. Ah, der Beitrag hier trifft sich sehr gut, da ich selbst überlegt habe, welche Art von Blogparade ich starten könnte – dies wäre dann auch gleichzeitig meine erste, eigene Blogparade und da sollte man sich schon ein wenig zu informieren. :)
    Es ist sehr interessant zu lesen, was Menschen zu Parade sagen und, was sie mögen, was sie nicht mögen etc. Auch ich muss da etwas zu schreiben… Nämlich, dass du Recht hast.
    Ich selbst bin noch nicht über sooooooo viele Paraden gestoßen und muss sagen, dass ich erst etwas irritiert war, als ich von offenen Paraden gelesen habe, da ich in Bloggerkreisen unterwegs war/bin, in welchen sowas üblich ist. Ich wusste gar nicht, dass es auch offene Parade gibt – bis ich über die Serienparade von Frau Margarete gestolpert bin und ich muss sagen, dass mir das wesentlich besser gefällt, als die Paraden, von denen ich bisher ein Teil gewesen war, denn es ist viel offener… Viel freier. Ich kann mir in meinen Kalender schreiben, dass ich diese Parade interessant finde und gerne etwas dazu schreiben will und suche mir selbst einen Tag aus, an welchem ich nicht allzu viel zu tun habe, sodass ich mich hinsetzen, meine Gedanken schweifen lassen und einen schönen Text verfassen kann. Ich kann spontan entscheiden und muss mich nicht abhetzen. Die Serienparade mag ich deswegen bislang am liebsten, weil ich mich nicht so fühle, als würde ich zu etwas gezwungen werden.
    Ich denke, dass ich meine eigene Parade also zwar auch mit einem Zeitfenster eingrenzen werde, allerdings keine geschlossene Liste erstelle. Sehr interessanter Beitrag. Ich denke, dass ich bei mir auch ein paar Worte darüber verlieren werde. :)

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