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Chaosmacherin

Vintage-Musik von
Scott Bradlee & Postmodern Jukebox

Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich Songs, die ich so gar nicht leiden kann oft einfach nur in einem anderen Stil hören muss und BOOM ist das Ding genau mein Fall. Besonders aufgefallen ist mir das bei Jayme Dee und ihrer Version von Toxic. Bei Marco habe ich jetzt aber etwas neues entdeckt, nämlich den Youtube-Kanal von Scott Bradlee & Postmodern Jukebox.

Scott Bradlee steckt moderne Songs in die Zeitmaschine und verwandelt sie in stilechte Songs vergangenen Jahrzehnte. Das erinnert mich stark an die Pop-Songs die in Bioshock Infinite durch die Zeit geschickt wurden und sich auf einmal ganz anders anhörten. „Everybody wants to rule the World“ zum Beispiel oder „Shiny Happy People„.

Der 90er-Jahre-Rap-Knaller „Gangsta’s Paradise“ macht sich zum Beispiel ganz hervorragend, wenn man in ein roaring 20s Gewand packt. Hätten David Guetta und Sia schon in den 40ern „Titanium“ aufgenommen, dann hätte das ganze vielleicht so geklungen (Endlich kann man den Song ertragen!). Mein Guilty Pleasure „Waterfalls“ von TLC bekommt durch den Vintage-Touch noch mal eine ganz neue Note. Und sogar das dämliche „We found love“ von Rihanna, das ich – wie man vielleicht an meiner Wortwahl erkennt – so überhaupt nicht leiden mag klingt plötzlich richtig cool. Hier gibt es eine Youtube-Playlist mit allen Hits.  
Und hört euch bitte noch diese Powerversion von „Sweet Child O‘ Mine“ an:

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3 Comments

  1. Da sind einige tolle Sachen mit bei. Call me maybe, Blurred Lines … Shake it off macht leider einen blöden Fehler im Bläsersatz, was dem Song nicht gut tut (Staccato wäre angesagt), aber der Song ist ja so schon ziemlich perfekt arrangiert und für mich immer noch Ohrwurm des Jahres.
    Gangstas Paradise fand ich in den 90ern so toll. Und dann entdeckte ich Stevie Wonders Original aus den 70ern (Pasttime Paradise). Und jetzt weiß ich nicht, welche Version besser ist.

  2. Mir gefällt auch die Toxic Version von Yaem Nail sehr gut ;)

  3. Sali, Sumi.
    Wenn Cover-Versionen guter Songs verhunzt werden können, dann sollte es gerechterweise auch anders herum gehen können. Wobei das Ideal der Fälle beide Versionen geadelt sieht!

    Ähnliches erlebe ich, wenn ich Musik innerhalb eines Films schätzen lerne. Soul oder Blues ist jetzt nicht wirklich auf meiner Wellenlänge – in „The Commitments“ oder „Blues Brothers“ dann aber schon.

    Geniale Filmmusik ist aber ein ganz eigenes Thema.
    Thema gar für einen Post!? ;-)

    bonté

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