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[Geheimtipp] Electrick Children (2012)

In der letzten Woche hatte ich eine ziemlich schlimme Erkältung und damit sehr viel Zeit Filme und Serin zu schauen. Dabei ist mir eine kleine Perle unter gekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Electrick Children* ist das Regiedebüt von Regisseurin und Drehbuch-Autorin Rebecca Thomas und ist in Deutschland und somit auch in der deutschen Sprache noch gar nicht erschienen. Es handelt sich um ein kleines feines Indie-Filmchen, das ich jedem ans Herz legen will, der es auch mal ruhig mag.

Die 15-jährige Rachel lebt mit ihrer Familie in einer fundamentalistischen Mormonengemeinschaft in Utah. Eines nachts hört Rachel heimlich einen Rocksong auf einer Kassette und wenige Wochen später bemerkt sie, dass sie schwanger ist. Weil sie noch Jungfrau ist, ist das Mädchen sicher die Stimme auf dem Band sei der Vater ihres Kindes. Um einer Zwangshochzeit aus dem Weg zu gehen und den Vater ihreres Kindes zu finden, macht sich die 15 Jährige auf den Weg in die nächste Stadt: Las Vegas.

Zugegeben, der Plot klingt ziemlich schräg und wäre auch guter Stoff für eine mittelmäßige Komödie, das ist Electrick Children aber nicht. Es gibt sicher ein paar humorvolle Momente, aber eine Komödie ist dieser Film sicher nicht.

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In hübschen Bildern und mit tollem Soundtrack* erzählt Rebecca Thomas die Coming of Age Geschichte des naiven Mädchen Rachel (Julia Garner) und den Menschen denen sie auf ihrem Weg begegnet. Unter anderem dem jungen Clyde (Rory Culkin), der die Art von Junge ist, in die ich mich als Jugendliche unsterblich verliebt hätte. Der gesamte Cast überzeugte mich und war perfekt gewählt.

Ich bin gar nicht sicher, wie geheim dieser Geheimtipp ist, aber ich hatte vorher höchstens mal das Cover des Films gesehen und würde mich freuen, wenn mehr Menschen diesen Film lieben lernen würden.

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5 Comments

  1. Das hört sich interessant an, könnte mir auch gefallen :) Jetzt musste ich erstmal Rory Culkin googlen und feststellen, dass er tatsächlich der Bruder ist von Macauly Culkin aka „Kevin“. Das sieht man auch sehr, finde ich! Den Film behalte ich jedenfalls mal im Hinterkopf!

    • Chaosmacherin

      14. März 2015 at 22:25

      @Frau Margarete, ja genau und auch von Kieran Culkin, den kennst du vielleicht aus Scott Pilgrim :)

  2. Juchu! :D Danke für den Tipp. Den merke ich mir.

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