
Die Vorstadtprinzessin hatte mich am Sonntag zum holy.shit.shopping eingeladen. Bisher habe ich das ganze immer so beschrieben: Ein großer Flohmarkt in einer Halle, nur das man keinen Trödel, sondern Kunst und selbstgemachtes von jungen Lables und Künstlern kaufen konnte. Das trifft es eigentlich aber auch schon sehr gut. Es gab gute und schlechte eindrücke und wenn ihr wollt, erzähle ich euch davon.
Es gab richtig tolle Produkte zu kaufen. Weil das meiste Handgemacht war, waren viele Sachen natürlich nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnen, aber in der Regel fand ich alle Preise gerechtfertigt. Viele Verkaufer hatten es nicht Gerne wenn man ihren Stand fotografierte. Es herrschte zum Teil echte Paranoia, dass man von der Konkurrenz sein und irgendetwas nachmachen könnte. Bei Detailaufnahmen mit Makro-Objektiv hätte ich die, teilweise etwas kleinkarierten, Reaktionen mancher. verstehen können, aber bei Fotos von einem ganzen Stand hätte ich persönlich, mich geschmeichelt gefühlt. Trotzdem hatten sie tolle Sachen.
Besonders angetan haben es mir die Crochetines (2. Bild Unten), die Hübschen Stofftsachen von Lindenblatt (Bild 13 & 14 Unten) und die Klamotten von Das Pinke Zimmer. Und grade beim Pinken Zimmer waren die beiden dort auch sehr nett. So wie man potenzielle Kunden eben behandelt.
Ich hab jetzt, Hipster wie ich bin, auch mal Fritz Kola getrunken. Irgendwie fühle ich mich jetzt gar nicht hipper als vorher. Nur um 2,50 Euro leichter. Aber wenigstens war die Limo von denen lecker. Natascha hatte sich einen warmen Kakao gekauft, der irgendwie auch ziemlich enttäuschend war, schmeckte nach Wasser…
Alles in allem war das Holy.Shit.Shopping interessant, die kaufbaren Dinge toll und einige Menschen gutaussehend. Für mich wurde die Nase aber stellen weiße zu hochgetragen. Das erste mal, dass ich das klischee vom hochnäsigen Hipster selbst, live und in Farbe erleben durfte. Ich surve lieber auf Dawanda oder Etsy, kaufe tolle selbstgemachte Sachen ohne schräg angeschaut zu werden.



























Am 15.06.12 |





























Schade dass einige so “kundenunfreundlich” waren =( Ich denke durch eine symapthische Art und wenn man die “Kunden” zuvorkommend behandelt hat man auf Dauer viel mehr davon, als wenn man paranoid seinen Stand vor Fotos beschützt o.o
Nyu. Die Sachen sind aber teilweise wirklich cool
Übrigens sehe ich grade erst, dass ich die Postkarten garnich fotografiern durfte… Aber dafür habe ich ja eine gekauft
Und hier ein Link zum Laden!
Das hört sich alles echt cool an! Ich werde mal am 3. oder 4. Dezember in Berlin vorbeischauen und mal gucken was da so rumliegt
Gibt es auch etwas für die Steckdose (Elektrosachen)?^^
@Nils, Lampen gab es. Aber sonst fällt mir nichts der gleichen ein.
@Nils ja ich hatte so ein Pocket DJ Teil gesehen. Hab es mir aber nicht genauer angeschaut…waren aber eher so Klamotten, Accesoires und Deko Krams da.
Hm, eigentlich liebe ich diese Selbstgemacht-Märkte (gibts bei uns jedes Semester mal an der Uni), aber wenn das nur so hochnäsige Hipster sind: nein Danke
Aber die Stofftiere (vor allem das eine Schwein, das cih auf einem Bild entdeckt habe) sind ja zu süß!!!
Wenn Frauen shoppen gehen könnte ich immer Holy Shit rufen! Grins.