
Herstellungsland: GB2009
Genres: Science Fiction-Film, Mysterythriller, Drama
Laufzeit: 96 Minuten
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Nathan Parker
Darsteller: Sam Rockwell etc
Inhalt: In nicht allzu ferner Zukunft wird der Mond nach Rohstoffen ausgebeutet. Die automatischen Stationen werden von jeweils einem Astronauten betreut. Einer dieser Astronauten ist Sam Bell (Sam Rockwell). 3 Jahre hat er fast um. Kurz bevor er zur Erde zurückkehren kann, stolpert er jedoch über einen bewußtlosen Astronauten, der genauso aussieht wie er.
Meine Meinung: Moon ist einer der atmosphärischen Filme der Letzten Jahre. Schon alleine des Setting wegen weiß man, dass einen mit Moon kein, mit Effekten überladener Actionfilm erwartet. Wer bereit ist sich auch einen ruhigen Film einzulassen bekommt dafür eine puristische aber grandiose One-Man-Show geliefert. (Wobei dieses Wort dem guten Gerty gegenüber ja unfair ist
)
Sam Rockwell liefert eine beeindruckende Leistung und übermittelt so viel Gefühl und Emotionen wie es nur wenige Schauspieler schaffen. Seine Traurigkeit wird durch die wunderbare Musik des großartigen Clint Mansell unterstrichen. Moon ist eine erster Film über Ethik und Moral, der einem Stoff zum Nachdenken gibt. Damit ist er sicher nicht der erste, aber man muss das Rat ja auch nicht immer neu erfinden um etwas gutes zu erschaffen.
Die Wendung, die in einem anderen Film vermutlich in einem pompösen Finale verpackt wurden wäre, wird uns in Moon leise und schlicht gezeigt. Dies könnte dem “normalen” Zuschauer widerstreben oder gar langweilig erscheinen. Für Zuschauer die aber nicht immer knallende Action brauchen ist Moon eine gelungene Abwechslung im Sci-Fi-Genre.
8,5 von 10 Punkten








Am 15.06.12 |





























Hört sich sehr interessant an und mit Sam Rockwell!
Den finde ich echt toll – der ist für mich the “most underrated actor” überhaupt.
Den Film mochte ich auch sehr gerne und wenn ich mir nicht irre, hatte ich ihm auch 8,5 gegeben ^^
Unter anderem wegen Moon bin ich so in Sam Rockwell verknallt.
Aber oben sieht er komischerweise ein bisschen aus wie Clive Owen, nicht?
@Damian, findest du?
Wäre ich jetzt nich drauf gekommen. Allerhöchstens der Bereich um den Mund.
Den wollte ich eigentlich im Kino sehen und habe es nicht geschafft. Aber seit Samstag habe ich ihn zumindest schon mal auf Blu-Ray, das heißt, bald wird er gesehen. Ich freu mich. Auch weil Kaya Scodelario mitspielt.
@Stiller, aber die sieht man wenns hochkommt 3 Minuten
Auch seeeehr nennenswert ist das wundervolle Film-Poster/Plakat zu Moon! http://static2.aintitcool.com/images2009/Big_Moon_revised.jpg
Awwe!
@Andi, echt? Ich fand das iwie immer ein bisschen hässlich und dem Film nich würdig.
Sam Rockwell war super, die Musik auch. Ansonsten fand ich den Film reichlich flach. Die notwendige Diskussion über Ethik und Moral findet doch eigentlich nicht statt, weil der Film lediglich dystopische Geschäftsmodelle skrupelloser Firmen anprangert – eine allzu einseitige Auseinandersetzung mit dem Thema Klonen, wie ich finde, zumal das mit unserer gegenwärtigen Gesellschaft rein gar nichts zu tun hat. Der Identitätskonflikt als Überthema wird hier allein von Rockwell getragen, der für seine Leistung auch ruhig den ein oder anderen Filmpreis verdient gehabt hätte, aber die Längen einer nur rudimentär vorhandenen Handlung kann auch er nicht ganz überspielen. Ansonsten bedient sich “Moon” ja sorglos bei “Solaris”, “2001″ und so weiter, ohne deren Substanz zu erreichen. Ist mir sehr negativ aufgefallen, weshalb ich dem Film auch nicht mehr als fünf Punkte geben würde.
Hm, nach dem Borstel-Comment ist gutes Rad teuer. Ich wollte grad sagen, es interessiere mich.
@Intergalactic Ape-Man, da steht Wort gegen Wort
Ich bleib dabei: GEILER FILM
Na gut, aber nur, weil ich die Brille mag. Und wenn der doch nicht geil ist, komm ich meckern.
Ach, ‘nen Blick darf man immer riskieren. Nur auf andere hören ist auch nicht der Weisheit letzter Schuss.
Mir hat der Film sehr gefallen. Tolle schauspielerische Leistung. Außerdem mag ich gerne “stille” Filme, es muss nicht immer Action sein.
Die Atmosphäre auf dem Mond, wenn er immer draußen rumgefahren ist, hat mir gefallen.
Auf unserer Seite gibts auch eine Rezi dazu:
http://www.resurrection-dead.de/dailydead/Moon-Jones-Duncan-1838