
Herstellungsland: FR 2009
Genres: Action, Horror
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Benjamin Rocher, Yannick Dahan
Drehbuch: Yannick Dahan, Stéphane Moïssakis, Arnaud Bordas, Benjamin Rocher, Nicolas Peufaillit
Darsteller: Eriq Ebouaney, Aurélien Recoing, Jo Prestia, Jean-Pierre Martins, Claude Perron etc
Inhalt: Eine Gruppe von korrupten französischen Cops schwört blutige Rache, als ein Kollege auf brutale Weise umgebracht wird. Schon bald finden sie heraus, dass sich die Gangster in einem verlassenen Hochhaus im Norden von Paris verschanzt haben. Der Vergeltungsakt endet jedoch in einem Fiasko, als sich die Cops in der Gewalt der Verbrecher wiederfinden. Ihrem Ende ins Auge blickend, werden sie überraschend befreit – von Horden entstellter Zombies, die von nichts anderem getrieben werden als von ihrem unstillbaren Hunger.
Meine Meinung: Selten habe ich einen Film gesehen, der so sehr zu den ganz coolen gehören will. Jeder hier ist ein harter Kerl, sogar sie Lady ist einer. Schade nur, dass bei all der Härte vergessen wird ein paar etwas komplexere Charaktere zu erschaffen. Jede Figur ist austauschbar, simpel gestrickt und überaus unsympathisch. Einzig Yves Pignot als René bringt ein wenig Abwechslung und Witz in die Runde, wird aber gegen Ende dann aber eher albern und nervig.
Es gibt keinerlei Erklärung wo die Zombies nun herkommen, was ja kein Problem wäre, wenn man es wie in Dawn of the Dead gehandhabt hätte. Denn da wird zwar nicht gezeigt woher die Zombies kommen, aber dafür wird auch nicht einfach jeder Tote ein Zombie sondern nur die, die auch gebissen wurden. <spoiler>Der Tote auf dem Klo und der Hausmeister sind ganz plötzlich Zombies. Warum das?</spoiler>
In Grunde ist die gesamte Handlung schon im Trailer zusammengefasst und mehr wird dem Zuschauer nicht geboten. “Der beste Zombie-Film sie dem “Dawn of the Dead”-Remake” steht auf dem DVD Cover geschrieben. Eine Beleidigung für 28 Days Later und dessen Vortsetzung.
“Die Horde” nimmt sich selbst viel zu ernst um sich überhaupt mit Dawn of the Dead messen zu können. Aber ein paar Punkte wurden sogar richtig gemacht. Alle Special Effekte sind ansehnlich und realistisch gestaltet. Auch die Musik und der Sound im allgemeinen sind qualitativ gut und werden an den richtigen Stellen eingesetzt.
Alle Schauspieler leisten solide aber keineswegs beeindruckende Leistungen ab, hätten dank ihrer flachen Rollen aber leider auch nicht mehr zeigen können.
Alles in allem ein eher verzichtbarer Zombiestreifen. Weiterhin warte ich auf 28 Years Later oder einen andern endlich wieder ernstzunehmenden Zombiefilm.
5 von 10 Punkten








Am 15.06.12 |





























SPOILER
Ich fand den mal absolut genial, eben weil der Streifen keine typische Zombie-Storry, sondern einfach nur tolle Bilder liefert. Bestes Beispiel dafür die Szene wo der Hausmeister, der Bulle und die Olle in dem engen Gang auf eine verschlossenen Tür stoßen und hinter ihnen die Zombies antanzen. Der Hausmeister Typ rotzt 4 Minuten lang mit seinem MG all seine Munition weg und sprengt dannach sich und ein paar Zombies mit seiner letzten Handgranate weg. Die Tür ist dadurch noch lange nicht auf, obwohl er die hätte aufschießen, oder aufsprengen können. Vergiss die Storry, vergiss die Logik, der Film schafft dafür Bilder wie diese:
http://www.die-besten-horrorfilme.de/captures/f/49/4933e14f3950f0acc01481471fcb0ec9.jpg
http://images2.cinema.de/imedia/4720/4254720,1Kl1taJQJrze8JkPeXM1Lv+_kCHajW+b3P5mpFSAZmUA5DmzHxuzcK4wxVts48fzIY8+0DMxqtWZWjDvzokw0A==.jpg
und das ist es doch, was wir Zombiefilmfreaks sehen wollen oder? Storry…? Blut, Aktion, und coole Szenen!
und erschaffe dafür tolle Bilder
Ne, für mich so garnicht. Ich mag Zombiefilme. Aber nur wenn es auch ein wenig Story gibt. Schöne Bilder geben mir ohne gute Story meistens so garnichts. In Twilight gibts auch richtig gute Naturaufnamen aber dafür find ich den Film nich gut
Ich bleib dann lieber bei Filmen a lá 28 Days Later.
Also ein Film, den man wieder zu der Liste der Zombiefilme in der Kategorie “mäßig” schreiben kann. Nunja. Also ob die Welt nicht schon genug schlechte Zombiefilme hätte! (Aber besser ein schlechter Zombiefilm als ein doofer Komödienstreifen, meiner Meinung nach.)
Joa. War schon ein bisschen enttäuschend, im Anbetracht dessen, was man so für Vorschusslorbeeren las. Aber BeastyBasti hat diesbezüglich schon recht…ein paar coole Bilder hat der Film in der Tat. Besonders halt das Finale auf dem Autodach. Aber ansonsten empfand ich den Film als Gesamtes ein bisschen einschläfernd.
Und der einzige, der wirklich vielversprechend cool aussieht, stirbt unheimlich früh. Dieser Bruce-Willis-Kane&Lynch-Bart-Wandschrank-Typ. Von dem hätte ich mir zu Beginn mehr erhofft. Und dann stirbt der so einfach. PHA.
Und: 28 Days Later ist übrigens älter als das Snyder-Dawn of the Dead und mitunter verantwortlich für das Zombie-Revival.