
Herstellungsland: US 2009
Genres: (Teeny-)Horror
Laufzeit: 102 Minuten
Regie: Karyn Kusama
Drehbuch: Diablo Cody
Darsteller: Megan Fox, Amanda Seyfried, Johnny Simmons, Adam Brody, Sal Cortez, Ryan Levine etc
Inhalt: Jennifer, das heißeste und beliebteste Mädchen der Stadt, ist von einem Dämon besessen. Seither fällt sie über ihre zahlreichen Verehrer her, um ihren unstillbaren Durst nach Blut zu befriedigen. Auch Jungs, die bisher nie eine Chance bei ihr hatten, stellen nun einen ganz besonderen Reiz für sie dar. Als Jennifers beste Freundin Needy begreift, was vor sich geht, versucht sie Jennifer und damit auch die Jungs ihrer Stadt zu retten…
Meine Meinung: „Jennifer’s Body“ hat ein riesiges Problem. Der Film könnte richtig gut ankommen, allerdings, bei einer Zielgruppe, die ihn offiziell nicht mal sehen darf. Teenys unter 18 hätten ihrer große Freude an diesem Film, nur leider findet die FSK, dass genau die den Film nicht sehen dürfen. Gut, das hält die wenigsten auf, aber ich hielt es für nennenswert.
Die süße Amanda Seyfried und die mal mehr mal weniger sexy Megan Fox leisten im Grunde gute Arbeit und man darf ihnen gratulieren. Megans irres Grinsen und Amandas langsam aufkochende Wut und Angst kommen gut herüber und werden mit literweise Filmblut unterstützt.
Blöd nur, dass zwei ansehnliche Hauptdarstellerinnen mir ein bisschen Talent nicht ausreichen um einen wirklich guten Film zu machen.
Das Drehbuch liefert einige witzige Ideen, aus denen man weit mehr hätte raus holen können. Ich denke hier an die Indie-Band, die genau weiß, dass es zu viele von ihrer Sorte gibt und ihre einzige Chance zum berühmt werden in einem Packt mit dem Teufel sehen. Oder Mädchen die alles glauben was auf Wikipedia steht.
Es wird wunderbar mit den klassischen High School Klischees gespielt. Da ist die wunderschöne Cheerleaderin, die kleine Streberin, der Sportler und der emotionale, geschminkte mit der dunklen Seele. Alles untermalt von einem modernen und nett anzuhörenden Punk-Pop-Indie-Soundtrack.
Eigentlich kein schlechter Stoff, wenn nicht alles so wirken würde als wäre ein paar gute und ein paar weniger gute Ideen zusammen geworfen wurden um möglichst schnell einen Film zu machen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass man sich etwas mehr Zeit hätte nehmen sollen um die gute Ideen auszuarbeiten und die schlechten zu ersetzen.
So ist es nur ein ganz guter Horrorfilm den man ansehen kann aber nicht muss.
p.s.: Ich will das Kleid das Jennifer gegen Ende trägt!
6 von 10 Punkten







Am 15.06.12 |





























Boah, ich fand den Film grauenhaft. Megan Fox spielt darin genau das, wofür ich sie nicht mag. Die ach so sexy ‘Teenie-Bitch’. Klar sieht sie gut aus, aber trotzdem. Sie tut dies jeweils so unglaublich dekadent und anstrengend.
Und die Highschool-Klischees habe ich keineswegs als Persiflage interpretiert. Ich glaube der Film bringt diese im vollen Ernst und viel zu wenig karikiert (bis auf die Teenie-Band).
Das einzige, das bei mir hängen blieb, war der Wikipedia-Spruch.
Ich fand den Film ziemlich gut und unterhaltsam, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu unblutig. Den Soundtrack finde ich auch nett anzuhören. Sehr nett sogar. Guter Metal und Rock an den richtigen Stellen, i like.
Fand das der Film eine guter Zeitvertreib für Zwischendurch ist. Mehr aber auch nicht. Zwar find ich Megan Fox hübsch (ja ich zähle mich zu denjenigen die sie attraktiv finden), aber irgendwie war mir die Story zu oberflächlich…
Hatte mich sehr drauf gefreut, aber Diablo Cody kann deutlich mehr als das…fängt zwar gut an, aber ich hatte das Gefühl, Cody wusste nicht, wie sie das ganze zu Ende bringen soll…Seyfried ist ganz okay, Megan Fox katastrophal (und ich find die nichtmal hübsch). Das Beste am Film ist dann tatsächlich noch Adam Brody, der ist aber auch immer toll
@Kevin: Stimmt. Der Soundtrack war verdammt cool. Sehr passend alles.
Was Damian sagt. Unsäglich peinlicher Teen-Horror-Com-Quatsch mit furchtbaren Dialogen und einer leider völlig unterforderten Amanda Seyfried. Ich konnte es nicht fassen, dass Diablo Cody nach ihrem Drehbuch für “Juno”, das unbestritten eines der besten Skripte der letzten Jahre war, so einen Murks verzapft.
Als ich den Film zum ersten Mal gesehen hab, fand ich ihn unheimlich blöd. Irgendwann wollte ich ihn (aus mir bisher unerklärlichen Gründen) nochmal ansehen und hab ihn mir gekauft. Diesmal hab ich ihn auf Englisch geguckt und auf einmal war der Film sowas von unterhaltsam und ironisch. “Jennifer’s Body” lebt ja vor allem von den Dialogen und dem Wortwitz und der kommt auf Deutsch nicht so gut rüber :/
Ich finde das kleid auch zauberhaft