1. ❤ Linkin Park “The Catalyst”

    26. September 2010 von Chaosmacherin | Kommentare7 Kommentare

    “The Catalyst” ist die erste Singelauskopplung aus “A Thousand Suns”, dem vierten Album von Linkin Park. Dieses Lied stimmt mich wirklich traurig. Versteht mich falsch, ich bin nicht eine von denen die immer schreien “Das ist mir zu Mainstreamig!” oder “Die alten Sachen waren besser!” und ich finde das Lied auch wirklich nicht schlecht…

    ABER es ist nicht mehr das, wass ich an Linkin Park so mochte. Als 2007 “Minutes to Midnight” erschien und Mike Shinoda plötzlich nur noch in einem einzigen Song rappte konnte und Chester Bennington so gut wie keinen Schrei mehr tat, konnte ich mich noch widerwillig damit abfinden. Aber die Aktuelle Singel lässt nichts, aber auch nichts mehr auf Linkin Park deuten. Während man auf “Minutes to Midnight” wenigstens noch Chesters alte und geliebte Gesangsstimme hörte, ist sie in “The Catalyst” fast völlig verschwunden. Alles was zu hören ist, ist Chesters, mit dem Computer fast bis zur Unkenntlichkeit verzerrte, stimme.

    Für mich war Chester immer eine der Besten Stimmen im gesamten Musikgeschäft. Er kann  singen und schreien und alles klingt gut. Er ist der letzte, der so eine fürchterliche Verfremdung der Stimme nötig hat. Wie gesagt, dieser Song ist nicht schlecht und wäre es unter einem anderen Namen verkauft worden, fände ich es vielleicht sogar richtig gut… Unter dem Namen Linkin Park erinnert es mich aber nur daran, dass ich von dieser Band nie wieder einen Song mit Genuss hören kann.

    via sickblood



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  2. 7 Kommentare

    1. Denise sagt:

      Harte Worte aber du hast recht :)

      Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, aber ich finde sie haben mit der Single wenigstens die richtige wahl getroffen die als erstes zu nehemen :) den das ist mit das Beste Lied vom Album.

      Auch wenn ich das ganze Album eig.nicht schlecht finde.

      Ich bin mal gespannt, wie sie das Lied Live performen in Köln :)

    2. Gwondor sagt:

      Das komplette Album ist für den Popo. Rick Rubin hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Der Sound ist viel zu soft und zu poppig. Wenn ich mir die neue Single Waiting for the End anhöre, hat das nicht mehr viel mit Linkin Park zu tun. Jede Band hat natürlich das Recht, ihren Stil zu ändern. Trotzdem fehlt das, was Linkin Park ausmacht, der etwas härtere rauhe Sound mit der melodischen manchmal Schrei-Stimme von Chester Bennington komplett, und Shinoda darf nur noch Intros rappen. Der Kontrast fällt zu gering aus. Die Frage ist, ob das Album aus einer künstlerischen Intention entstanden ist oder weil Linkin Park ihren Plattenvertrag erfüllen musste.

    3. Kaddinator sagt:

      Boah du sprichst mir so aus der Seele. Ich war vom ersten Lied an ein absoluter Linkin Park Fan.
      Aber das die jetzt auch auf diese Electroschiene aufspringen finde ich mehr als zweifelhaft!
      Ich finds sehr schade, denn ich hatte mich eigentlich auf das Album gefreut :sad:

    4. Sue sagt:

      Ich muss dir leider zustimmen – ich mag das Lied zwar eigentlich, aber Linkin Park erkenne ich darin nicht mehr wirklich. Bin mir seeehr unsicher, ob ich für das Album noch Geld ausgeben soll… :sad:

    5. christian sagt:

      Meteora fand ich damals toll, mit Minutes to Midnight konnte ich mich gar nicht mehr anfreunden, aber The Catalyst hört sich in meinen Ohren ganz okay an. Mittlerweile hab ichs mir aber auch schon ein bisschen übergehört und störe mich am Mangel an “richtigen” Instrumenten im Lied. Ein Album von denen werde ich mir mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr kaufen.

    6. Lars sagt:

      Für mich waren sie schon mit dem letzten Album gestorben, von daher stört es mich nicht mehr so sehr.
      Haben sich halt einfach zu sehr verändert.

    7. Andi Licious sagt:

      Aloha,
      ich hatte vor kurzem mit Marcus einen Song im Radio gehört und mich gewundert wer das denn ist weil es so schlecht war. Marcus meinte dann Linkin Park. Danach sprach mich auch noch Pascal drauf an. Ich sage jetzt mal gerade raus: Scheisse.

      Cheers, Andi

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