
Herstellungsland: US 2001
Genres: Mysterythriller, Horrorfilm, Drama
Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Brad Anderson
Darsteller: David Caruso, Stephen Gevedon, Paul Guilfoyle, Josh Lucas, Peter Mullan, Brendan Sexton III etc
Inhalt: Eine Gruppe von Arbeitern hat den Auftrag, in einer stillgelegten Irrenanstalt die Asbestbeschichtungen zu entfernen. Eigentlich ein einfacher Job für die Männer, aber es wird kompliziert, als sie sich näher kennenlernen, zum Beispiel hat einer von ihnen eine beziehung mit der Ex-Freundin eines anderen. Nachdem sie einige Zeit zusammen gearbeitet haben, finden sie ein altes Tonband, das noch aus Zeiten stammt, als sich hier psychisch kranke Menschen aufgehalten haben. Das Band enthält die Aufnahmen eines Patienten, der eine multiple Persönlichkeit besitzt.
Meine Meinung: “Session 9″ ist ein klassischer Fall von Fehlkauf. Als ich mir vor einigen Jahren die DVD kaufte, tat ich das nur, weil das Cover wirklich gut aussah und die Geschichte einigermaßen interessant klang. Einmal gesehen, geriet der Film in Vergessenheit. Kürzlich nahm ich in dann mal wieder aus dem Regal und wollte sehen, ob dieser Film wirklich so langweilig ist, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Es kam sogar noch schlimmer.
Ich habe selten einen Film gesehen, der so viel Potenzial verschenkt. Das Setting ist wirklich bedrückend. Die Anstalt ist mit liebe zum Detail gestaltet und gefällt mir sehr gut. Die dort gefundenen Tonbänder beinhalten gute Ideen. Es gibt wenige spannende Szenen und diese sind auch wirklich spannend und sehr atmosphärisch. Aber leider bleiben es eben wenige. Wäre der Film dem Stil dieser wenigen Szenen treu geblieben, hätte ein Meisterwerk entstehen können.
Es gibt keinen Spannungsbogen, sondern ein erbärmliches Spannungs-Zick-ZZack. Jede spannende Szene endet abrupt und wird durch langweilige und sinnlose Dialoge ersetzt. Nicht mal das Ende kann überraschen. Kein großer Twist, kein Knall… einfach nur ein “Ach so, ja. Das wussten wir ja schon.”.
Jeder der Charaktere bleibt Flach. Würden diese Flachen Charaktere dann noch gut gespielt wäre es noch auszuhalten, werden sie aber nicht. Einzig Josh Lucas aka Hank konnte etwas Spannung durch seine schauspielerische Leistung erzeugen.
Die meisten Szenen wirken billig und ich sträube mich dagegen zu glauben, dass das Meisterwerk “Der Maschinist” vom selben Regisseur ist wie dieser langweilige Haufen verschwendete Zeit. Ich schiebe das Lob für “Der Machinist” ab jetzt dem Autor Scott Kosar zu.
3 von 10 Punkten
BTW: Wenn jemand sich selber davon überzeugen will wie blöd der Film ist, ich verkaufe ihn euch gerne.
Oder tausche gegen eine andere DVD.








Am 15.06.12 |





























Naja, da scheiden sich wohl die Geister…
lol…jetzt wo ich die Beschreibung gelesen habe, bin ich mir ganz ganz sicher, dass ich den Film auch schon mal gesehen habe, ist aber schon eeewig lange her…
Bei mir war er auch gänzlich in Vergessenheit geraten xD
Scheiß Film!
Der Film kommt mir auch bekannt vor
Da klang der Inhalt recht ansprechend, aber er hat mich sehr enttäuscht…kann deine Rezension also gut nachvollziehen.
Liebe Grüße
Da klingt die Inhaltsangabe so toll, und dann so eine Kritik. Scheint wirklich einiges verschenkt zu sein
Ich habe sowieso grosse Schwierigkeiten mit David Caruso in anderen Rollen als Horatio Caine.
Inbesondere wenn er eine andere Synchronstimme hat.
@Damian, hat hatte die selbe Synchro, aber ich kann ihn auch in CSI nicht leiden
Aber das wollte ich hier nich schreiben.