
Drehort: USA 2005
Genres: Politdrama, Komödie, Investigativer Dokumentarfilm
Laufzeit: 92 Minuten
Regie: Jason Reitman
Darsteller: Aaron Eckhart, Maria Bello, Cameron Bright, Adam Brody, Sam Elliott, Katie Holmes uvm
Inhalt: Der Held des Films ist Nick Naylor (Aaron Eckhart), oberster Pressesprecher von Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen. Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (William H. Macy), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird. Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (Robert Duvall) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (Katie Holmes) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (Cameron Bright) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken…
Quelle 1 | Trailer
Meine Meinung: Um “Thank you for Smoking” zu mögen, muss man sicher ein gewisses politisches und wirtschaftliches Interesse mitbringen, hat man dies nicht wird der Film wohl langweilig erscheinen. Bringt man es aber mit, ist “Thank you for Smoking” ein schwarze und bissige Satire mit Stil.
Messerscharfe Dialoge bringen einen oft zum Lachen, aber auch zum Nachdenken.
Wenn man lernen will große Reden zu schwingen kann den Lernprozess durch diesen Film sicher verstärken.
Mein großtes Problem mit dem Film ist, das keine richtige Handlung gibt. Klar, da ist ein Lobbyist, der sich für Zigaretten einsetzt weil er es kann, und eben seine Gegenspieler. Aber was soll einer der den Film nicht kennt damit anfangen?
Gut finde ich das das Thema von zwei Seiten angesehen wird, und das auch Senator Ortolan nicht völlig moralisch vertretbar arbeitet.
Aaron Eckhart war für mich immer nur ein Gesicht. Selbst als Harvey Dent in “The Dark Knight” ist er mir nie wirklich bewusst geworden, aber jetzt hat er es geschafft, ich werde mich an ihn erinnern, wenn ich ihn wieder sehe.
Die Botschaft des Filmes: “Wenn man gut argumentiert, hat man immer recht!” 7,5 von 10 Punkten