1. ❤ Avatar – Aufbruch nach Pandora

    31. Dezember 2009 von Chaosmacherin | Kommentare5 Kommentare

    Drehort: USA 2009
    Genres: Fantasyfilm, Science Fiction-Film
    Laufzeit: 160 Minuten
    Regie: James Cameron
    Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez uvm

    Inhalt: Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully (Sam Worthington) wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unaobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na’vi-Prinzessin Neytiri (Zoe Saldana), diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur.
    Jake muss erkennen, dass die Na’vi nicht die Aggressoren sind als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern das es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die brutal und schonungslos gegen die Ureinwohner vorgeht. Als von Jake verlangt wird den Na’vi klar zumachen, dass diese das Gebiet räumen müssen wird ihm klar, das er eine Entscheidung treffen muss …

    Quelle, Quelle 2 | Trailer

    Meine Meinung: Avatar ist ein Film der optische Maßstäbe setzt. Leider kann die Story nicht mithalten. Was hätte Avatar für ein episches Meisterwerk werden können wenn man eine weniger Flache Geschichte dazu geliefert hätte. Natürlich, ist es eine Geschichte, die an vieles erinnert. Man denkt an den Irak, an amerikanische Ureinwohner oder Waldrodung. Doch trotz der Wichtigkeit des Themas wird die Geschichte nicht weniger Flach.

    Das gleiche gilt für so manchen Charakter auf der Amerikanischen Seite. Natürlich musste Colonel Miles Quaritch ein wirklicher Klischee Soldat sein um unsympatisch zu wirken, aber warum müssen auch andere neben Charaktere wie Norm, Max oder Trudy so flach sein? Um den unsympathischen Jake mehr in den Vordergrund zu rücken? Zugegeben, diese wird dann mit seiner Wandlung sehr Sympatisch, aber dieser starke Wandel ist in meinen Augen alles Andere als glaubwürdig.
    Was Bitte hatte Giovanni Ribisi in diesem Film zu suchen? Man hätte seine Rolle streichen können und der Film wäre der gleiche gewesen.

    Ein Glück das es noch die andere Seite gibt. Neytiri war mir mehr als sympatisch und Zoe Saldana gab ihr eine unverwechselbare Mimik. Sigourney Weaver überzeugte wie immer. Auch der Charakter Tsu’tey war durch Laz Alonso äusserst Glaubhaft.

    Ich finde übrigens das Avatar, kein Film für die ganze Familie ist. Die Altersbeschränkung von 12 Jahren finde ich gerechtfertigt. Im Kino saß aber so manches Kind mit seinen Eltern, das sicher noch nicht einmal die 10 erreicht hatten. Ich persönlich würde meinen Kindern (die ich noch nicht habe) im alter von ca. 8 einen solchen Film nicht unbedingt zeigen wollen.
    Kindern, die man in diese Thematik einführen will, sollte man lieber Pocahontas oder Furn Gully zeigen.

    Nichts desto trotz ist Avatar ein Meilenstein des Animationfilms und in 3D wirklich sehenswertes Popcornkino. 7 von 10 Punkten

    Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully (Sam Worthington) wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unaobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na’vi-Prinzessin Neytiri (Zoe Saldana), diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur.
    Jake muss erkennen, dass die Na’vi nicht die Aggressoren sind als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern das es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die brutal und schonungslos gegen die Ureinwohner vorgeht. Als von Jake verlangt wird den Na’vi klar zumachen, dass diese das Gebiet räumen müssen wird ihm klar, das er eine Entscheidung treffen muss …


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  2. 5 Kommentare

    1. Patty sagt:

      also ich war gestern in avatar in 3D und ich schließe mich dir an. ich fand die neytiri sehr gut, insbesondere wenn sie um die tiere und den wald trauert, da musste ich manchmal schon ein tränchen verkneifen.
      die story ist natürlich nicht grade der bringer, aber dennoch grund genug um eine diskussion anzufangen.
      vom grafischen her kann man nicht meckern. man wusste irgendwann nicht mehr ob was real oder animiert ist. hut ab!

    2. Dr. Borstel sagt:

      Was die Altersbeschränkung angeht, stimme ich dir absolut zu. Die gibt es ja nicht ganz umsonst und ist bei den meisten Filmen auch berechtigt (hierzulande zumindest, weil die FSK im Gegensatz zu ihren amerikanischen Kollegen ja nicht dazu tendiert, gleich jeden Film brandzumarken, in dem einmal das Wort “fuck” auftaucht).

      Was den Film angeht: Jede Kritik, die ich lese, macht mich ärgerlicher, dass ich ihn nur in 2D gesehen habe und deswegen mehr auf die strunzdumme Story als auf die Optik geachtet habe …

    3. bassdrum sagt:

      “Was Bitte hatte Giovanni Ribisi in diesem Film zu suchen?”

      Man kann doch sagen er ist das Kapital – die Wirtschaft und der Manager hinter dem Projekt. Wenn man diese Rolle streicht so wie du es sagst dann hat man nur noch Natur und Militär, 2 krasse gegensätze, die aber du durch den Faktor Wirtschaft erstmal voneinader abgehalten werden. Das das unvermeidliche…..unvermeidlich ist^^ udn es zum Krieg kommt ist erstmal nebensache.

      Ich war von dem Film sicherlich so stark beeindruckt wegen der 3D Effekte, die mir und Freunden jedoch nach 1/3 des Films garnicht mehr wahrgenommen wurden.

      James Cameron hat auch kein großes Ding drausgemacht das Pandora eigentlich die Erde ist und das die Konflikte auf diesem auch unsere sind, er hat auch gesagt das er viele Stilelemente aus anderen Filmen geklaut hat, nichts destotrotz, ich habe noch nie so etwas gesehen!

      PS: Gute Reviews, die Bewertungen sind egal, da jeder eine andere Meinung hat aber die Beschreibungen sind klasse.

    4. William van Wurst sagt:

      Auch wenn das Haarspalterei ist aber Avatar ist KEIN Animationsfilm. Sind zwar 95% digital aber es hat noch Menschen dabei. Und selbst die Na vi werden von Menschen geschauspielert…irgendwie. Performance Capturing.

      Wenn du sagst es sei ein Animationsfilm stellst du es auf eine Stufe mit Toy Story, König der Löwen und Steamboat Willie. Animationsfilme sind von null an geschaffen ohne echte Menschen die Onscreen zu sehen sind.^^

      Wenn nach deiner Definition Avatar ein Animationsfilm ist würde das auc für Alice im Wunderland von Burton, dr Parnassus, Star Wars I- III und sogar ca. 60% von Inception gelten.

    5. Chaosmacherin sagt:

      Ja, damit hast du wahrscheinlich recht, aber ein besseresWort dazu fällt mir im Moment nicht ein. Denn ich will auf die mit Computer erstellten Szenen und Hintergründe hinaus.

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