
So heißt der neue Artikel aus der Gamestar-Serie “Frauen und Spiele”. Hier geht es wie der Titel vermuten lässt um Weibliche Hauptcharaktere in Spielen. Geschrieben wurde der Artikel von Christian Schmidt, meinem lieblings Redakteur der Gamestar.
Christian Schmidt unterteilt die Damen in Spielen in 5 Archegruppen: Die Heldin, die Begleiterin, die Gegenspielerin, das Opfer ((Besonders nerviges Beispiel: Jen aus Pray -.-)) und das Sexsymbol. Er beschreibt, am Beispiel der Seite mobygames.com das Missverhältnis von Frauen und Männern als tragende Figuren in Spielen. Bei Mobygames gebe es 705 Einträge zum Thema “Female protagonists” ((stimmt habe nachgeschaut)) aber insgesamt ganze 48.000 Einträge. Das Frauen in Spielen so selten vorkommen ist mir bisher so nie aufgefallen.
Nur einmal ist mir klar geworden, dass Frauen und Männer in Spielen längst nicht gleichberechtigt sind und zwar auf der Gamescom. Wir sahen uns die Vorstellung von Brink an und ich war begeistert von dem was ich sah, ausser von dem Fakt, das man nur Männer erstellen konnte. Ich sprach meinen Freund darauf an und er erzählte mir, das Frauen in Brink eigentlich geplant waren, aber man sich dann doch dagegen entschieden hatte. Den genauen Grund dafür kannte er nicht, aber wir vermuten es hat falsche, moralische Gründe, wie “Man darf doch in einem Spiel nicht auf Frauen schießen!” oder ähnliches. Aber ich frage mich warum diese Haltung in unserer Gesellschaft noch so häufig ist.
Ich meine es gibt doch genügend Feministinnen, die ewig nach Gleichberechtigung schreien wenn es um Positive Dinge geht, warum denn nicht in allen Punkten? Krieg und Tod machen nicht halt vor Frau und Kind. Christian Schmidt bringt in seinem Artikel ein weiteres perfektes Beispiele: Call of Duty: Modern Warfare. Dieses Spiel besteche mit seinem Realismus und trotzdem sei im gesamten Verlauf auf Frauen verzichtet worden. Na wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?













*ASU* meint:
Oktober 29th, 2009 um 09:56naja, feministinnen kämpfen ja auch nur für VORZÜGE und nicht für GLEICHSTELLUNG…. XD
und hat jetzt brink entgültig keine frauen mehr? ich dachte, das wäre noch nicht sicher. wenn doch, dann ist das spiel spontan für mich gestorben…. und dabei sah es sooooo kuhl aus.
Kasumi meint:
Oktober 29th, 2009 um 10:00@*ASU*, Also in der vorstellung von der GamesCom war von Frauen nicht mehr die Rede und danach hab ich nichts mehr darüber gehört =/ leider…
Thomas meint:
Oktober 29th, 2009 um 10:50Bis auf wenige Ausnahmen finde ich es sowieso schwachsinnig, dass uns irgendwelche vorgezeichneten Helden vorgesetzt werden. Max Payne – okay. Aber schon bei Gordon Freeman frag ich mich, was das soll… der Typ sagt nichts, sieht scheiße aus… was will ich damit?
Richtig wirds bei Oblivion und Fallout 3 gemacht: Ein anständiger Charakter-Editor wo ich mir aussuchen kann, wie ich aussehe. Da darf man übrigens auch Frauen töten wobei Feministinnen jetzt vermutlich auch wieder jaulen, weil die alle nur leicht bekleidet sind…
Kasumi meint:
Oktober 29th, 2009 um 12:14@Thomas, ich find gordan freeman sexy! Max Payne ist nur in den Spielen cool.
Oblivion hab ich nie gespielt und bei fallout 3 kann ich dir zustimmen.
Ich finde vorgefertigte Helden aber eigentlich in ordnung.
*ASU* meint:
Oktober 29th, 2009 um 13:03@Thomas, der charaktereditor von fallout ist der letzte dreck. (vor allem weil in dem spiel eh alle menschen so emotional und vielfältig aussehen wie gummipuppen) und ich finde, wenn ein spiel die geschichte von einer bestimmten person erzählt, mit ihrer vorgeschichte und ihren gefühlen, dann darf es auch ein vorgegebener held sein. wenn es aber shooter X ist und man einen charakterlosen soldaten spielt, dann sollte er auch anpassbar sein.
Thomas meint:
Oktober 29th, 2009 um 13:35@Kasumi, falls du auf den Max Payne Film anspielst: Der war ein Verbrechen und hätte genau so gut von Uwe Boll sein können, nur hätte ich mir den Film dann nicht angeguckt (und wäre heute um eine schlechte Erfahrung ärmer).
Gordon Freeman sexy? *roflmao*
@*ASU*, das meinte ich. Max Payne erzählt eine Geschichte um eine bestimmte Person, da würde “Lisa Payne” einfach nicht passen. Was den Editor von Fallout angeht muss ich dir recht geben: Der wurde zu sehr vereinfacht, der von Oblivion ist besser… verglichen mit den oft gängigen “Suche dir eines von 5 Gesichtern aus” ist er aber trotzdem um Längen besser. Wirklich richtig gut fand ich bisher nur den von Saint’s Row 2, da ist aber das Spiel komplett Bullshit und auch die Grafik nicht das Gelbe vom Ei.
Haschbeutel meint:
Oktober 29th, 2009 um 14:58@Thomas Gordon Freeman soll nicht sexy sein. Er ist ein “normaler” Wissenschaftler wie du und ich und kein Superheld. Und redet tut er nicht wegen dem Identifikationscharakter. Das geht schon in Ordnung so. Eine Frau hätte zwar im ersten Teil Funktioniert, aber spätestens mit Einführung von Alyx würde das ganze dann Probleme geben. Wobei Alyx ja auch ein gutes Beispiel für gute, weibliche Helden ist.
Kasumi meint:
Oktober 29th, 2009 um 15:17@Haschbeutel, ich find Alyx auch klasse! Thomas findet sie rein optisch nicht so toll =D Was er als Charakter von ihr hält weiß ich nicht =P
Thomas meint:
Oktober 30th, 2009 um 03:16@Haschbeutel, ich kann mich irgendwie besser mit einem Charakter identifizieren, der irgendwann auch mal Emotionen zeigt. Da wird sein Arbeitsplatz verwürstet, überall Leichen, Zombies und Aliens und der Typ nimmt die Brechstange und kloppt alles kaputt ohne mit der Wimper zu zucken?! Nein, da kann ich mich wirklich besser mit Max Payne oder anderen, vorgegebenen Helden identifizieren.
Haschbeutel meint:
Oktober 30th, 2009 um 11:07@Thomas, Max Payne ist großartig und steht in meiner All-Time Historie direkt hinter Half-Life. Ich liebe einfach Half-Life weil es für mich die intensivste Story aller Spieler bisher geboten hat. Zum Thema Emotionen – naja, wie gesagt, DU bist Gordon Freeman, alle Emotionen die ich im Spiel von seiner Seite aus erlebt hab, kamen von mir. Als ich Barney getroffen habe, hab ich mich gefreut – am Ende von Episode 2 war ich absolut traurig … und spiegelte damit die Emption von Gordon wieder.
Aber ist wohl alles Geschmacksache – im Prinzip seh ichs wie du und will lieber dass er Held emotional bewegt wird. Und die Idee mit dem “stummen” Helden hat m.M. nach nur selten bisher funktioniert, allen voran eben HL
deLtadeep meint:
Oktober 30th, 2009 um 22:32Frauen sind halt schwieriger zu modellieren, brauchen wegen ihren Kurven mehr Polygone, sprich mehr Rechenleistung und wenn die Brüste zu groß werden, weils den Grafikern besser gefällt, gehen Frauen wegen unrealistischer oder frauenfeindlicher Darstellung auf die Barrikade.
Ob das die Erklärung is, kA, aber die Serie in der GameStar regt zum nachdenken an, vllt tut sich bald mal was in der Szene