
Drehort:USA 2002
Genres: Science Fiction-Film, Utopie & Dystopie, Thriller, Actionfilm
Laufzeit: 107 Minuten
Regie: Kurt Wimmer
Darsteller:David Barrash, Emily Siewert, Maria Pia Calzone, Christian Bale, Sean Beanuvm
Inhalt:
Nach dem dritten Weltkrieg sind Gefühle aller Art verboten, da der Krieg offensichtlich durch Emotionen verursacht wurde. Auch alle Dinge, die aus der Vorkriegszeit stammen, sind verbannt und werden nach und nach vernichtet. John Preston ist einer der beamten, die für die Einhaltung der Regeln verantwortlich sind, doch eines Tages wechselt er die Fronten.
Meine Meinung: Es fing so gut an… Eine typische Dystopie mit guten Ideen. Soweit so gut. Dann kam die erste Kampfszene die zwar klasse aussah und irgendwie einen tollen Stil hatte, meiner Meinung nach aber nicht im geringsten zum sonstigen Stil des Films passt. Würde man all diese Kampszenen rausschneiden, dann würde der Film zwar um einiges kürzer, aber auch um das doppelte weniger trashig. Bale hat wie immer überzeugt, keine Frage und er war auch die bestmögliche Besetzung, die mir einfiel aber das hat es leider nicht ganz rausgerissen. Ich bereue nicht den Film gesehen zu haben, aber wenn ein großteil des Films mit komischen Kämpfen gefüllt ist,muss auch ein Großteil der bewertung draufgehen.
greenkeeper hat es perfekt ausgedrückt:
“1984 trifft Matrix, das Ergebnis irgendwo dazwischen, nicht Fisch und nicht Fleisch, aber durchaus geniesbar.”
5,5 von 10 Punkten








Am 15.06.12 |

























“Dann kam die erste Kampfszene die zwar klasse aussah und irgendwie einen tollen Stiel hatte”
Warum schaust du Christian Bale auf den Stiel?
Ich fand den Film ziemlich gut. Beklemmend, interessant und weit besser als Matrix. Wobei ich Matrix mittlerweile nur noch als Trilogie beurteilen kann und die ist halt zu zwei Dritteln Müll.
@stiller, du doofi!^^ Ic editier es gleich^^
Irgendwie solltest du keine Actionfilme angucken, wenn du keine Kampfszenen magst. Ich fand den Film fast auf ganzer Linie überzeugend, die Kampfszenen waren zwar etwas überzogen, aber wesentlich näher an echten Martial Arts als diesen Hochhausgehopse aus Matrix.
@Thomas, wenn du aufmerksam gelesen hättest, wüsstest du das es nicht um eine Abneigung gegen Kampfszenen geht, sondern darum das ich den Stil der Kampfszenen für eine Dystopie unpassend finde. Dystopien sind Geschichten die durchaus realistisch wirken können, da stöhren unrealistische Kampfszenen. Wären sie realistisch gewesen oder man hätte sie in einem passenderen Film untergebracht wäre das kein Problem.
Mir ist kaum ein Actionfilm (und das ist es nunmal) bekannt, in dem Kampfszenen “realistisch” sind. Eigentlich fällt mir gerade überhaupt keiner ein und wenn ich mich richtig erinnere war in erster Linie dieses “in der Mitte stehen und ballern” unrealistisch, der Rest war durchaus realitätsnah.
der film ist wirklich toll
vorallem wegen christian bale <3
Kann ich auch nur empfehlen!
heyho,
hmm du findest die kampgszenen nicht realistisch? darf ich fragen wieso genau nicht?
gerade aufgrund der kampfszenen wird einem ja das unglaubliche etwas näher gebracht. keine gefühle = höhere mathematische perfektion = besserer kämpfer.
die kampfszenen sind die essenz des entzugs aller gefühle. reduziert auf mathematik und disziplin (“martial-arts-tamagotchi”
). ich persönlich finde sie passen sehr gut in den film.
@spine, im film wird die art des kampfs als “realistisch” und “mathematisch berechenbar” dargestellt, aber kannst du dir vorstellen das jemand WIRKLICH so kämpft?
Allerdings finde ich diese “reduziert auf mathematik und disziplin”-Sache finde ich interessant. Darüber muss ich nachdenken.
Ich kann mich dem Review voll und ganz anschließen. Irgendwie habe ich das Gefühl wird der Film auf Grund seines “geheimtipp nieschendaseins” zu sehr gehyped.
Leichte Kost für zwischendurch. Nett, aber auch nicht mehr.
@Matze, na endlich! ich dachte schon ich wäre die einzige die so denkt^^