1. Das Tribunal

    Mai 27, 2009 von Chaosmacherin

    Drehort: USA 2002
    Genres: Kriegsfilm, Drama
    Laufzeit: 125 Minuten
    Regie: Gregory Hoblit
    Darsteller: Bruce Willis, Colin Farrell, Terrence Dashon Howard uvm

    Inhalt: Der zweite Weltkrieg, ein Kriegsgefangenenlager bei Augsburg. US-Lieutenant Thomas Hart (Colin Farrell) wird von dem höchsten gefangenen Offizier McNamara (Bruce Willis) in einer gemeine Soldatenbaracke untergebracht. Dort kommen auch zwei Afroamerikanische Kampfpiloten unter, die sich ständig rassistischer Attacken erwehren müssen. Eines Tages findet man eine Waffe bei Einem von Ihnen, der daraufhin hingerichtet wird. Am nächsten Tagwird der Anführer der Rassisten tot aufgefunden. Der noch lebende Afroamerikaner gerät unter Verdacht und kommt vor ein Tribunal, daß der deutsche Lagerkommandant die allierten Gefangenen selbst führen läßt.
    Hart wird mit der Verteidigung beauftragt und merkt bald, daß McNamara mit der Verhandlung ganz eigene Pläne verfolgt…

    Quelle 1 & Quelle 2 (Wegen Mängeln leicht abgeänndert)

    Meine Meinung:
    Ich glaube mich kann kein Film über dein 2. Weldkrieg mehr beindrucken nachdem ich “Ban of Brothers” gesehn habe. Vielleicht war es das, was mich den Kriegsfilm “Das Tribunal” mit ein wenig Enteuchung betrachten lässt. Vielleicht ist es aber auch so, das der Film zu Teilen wirklich sehr unrealistisch ist (Szerne mit dem POW-Zug.
    Die Thematik jedoch ist durchaus überzeugend. Rassenhass unter den GIs also Gegenpohl zum Rassenhass der Deutschen.
    Ein bis zwei interessante Swichs und die wirklich gut gespielte Rolle von der Thomas Hart machen den Film sicherlich sehenswert. Doch dann der fatale Fehler:
    Spoiler: Ein Kitsch-Ende sondergleichen. Überzogener Patriotismus von allen seiten. Ein Amerikaner nach dem andern nimmt die Schuld auf sich und will sich opfern und als letztlich einer wirklich die “wundervolle Eherentat” durchzieht salutiert alles und jeder und die Rollen von Gut und Böse sind wieder verteilt. /Spoiler 6,5 von 10 Punkten


  2. Watchmen

    Mai 27, 2009 von Chaosmacherin


    Drehort: Grossbritannien, USA 2009
    Genres: Action, Drama, Fantasy, Sci-Fi, Thriller
    Laufzeit: 163 Minuten
    Regie: Zack Snyder
    Darsteller: Malin Akerman, Jeffrey Dean Morgan, Patrick Wilson, Billy Crudup, Jackie Earle Haley, Matthew Goode uvm

    Inhalt: Amerika in einem alternativen Jahr 1985: Die USA haben mithilfe des blauen Übermenschen Dr. Manhattan (Billy Crudup) den Vietnamkrieg gewonnen, Nixon ist immer noch Präsident, und die Welt steht kurz vor einem Atomkrieg. Eines Nachts wird ein älterer Mann in seinem New Yorker Apartment überfallen und aus dem 30. Stock geworfen. Was erst wie ein normaler Raubüberfall und Mord aussieht, wirft aber bald einige Fragen auf, denn der Tote, Edward Blake (Jeffrey Dean Morgan), war einst der Comedian, ein maskierter Rächer, der als Mitglied der Watchmen mit anderen kostümierten Helden für Recht und Ordnung sorgte und nach dem Verbot von Superhelden im Jahr 1977 zum skrupellosen Auftragskiller für die Regierung wurde.

    Der einzige noch aktive maskierte Held Rorschach (Jackie Earle Haley), der sein Gesicht stets hinter einer Maske mit sich bewegenden Tintenflecken versteckt, vermutet, dass sich ein Maskenkiller herumtreibt und warnt seine ehemaligen Mitkämpfer). Erst will niemand recht an Rorschachs Theorie glauben, doch allmählich kommen die Watchmen einer schier unglaublichen Verschwörung auf die Spur, die katastrophale Folgen für die gesamte Welt haben könnte.

    Quelle

    Meine Meinung: Genialer Film, aus dem man sicher noch mehr hätte rausholen können. Genialer Stiel, aber der Rotefaden war meiner Meinung nach zu dünn. Allerdings hab ich noch den ganzen nächten Tag über verschiedene Szenen nachgedacht, was für mich ein gutes Zeichen für einen Film ist.
    Im Internet hab ich irgendwo gelesten das Zack Snyder zu nah am Comic geblieben sein und sich keine kreative Freiheit gelassen habe. Ich finde das muss man auch nicht zwingend, man kann es auch als Herrausvorderung ansehn möglichst nah am Original zu sein.
    Ein weiterer Kritikpunkt war, die Story sei nicht akuell genug und man Hatte Bush statt Nixon und den Irakkrig statt dem Vietnammkrieg nehmen können. Hallo? Sind alle Filme, die sich nicht mit aktuellen Begebenheiten in Verbindung bringen lassen schlecht? Sehe ich anders. 7/10


  3. Der Vorleser

    Mai 27, 2009 von Chaosmacherin

    Drehort: USA, Deutschland 2008
    Genres: Drama, Romanze, Thriller, Kriegsfilm
    Laufzeit: 124 Minuten
    Regie: Stephen Daldry
    Darsteller: Ralph Fiennes, Kate Winslet, David Kross uvm

    Inhalt: Deutschland, 1958: Der 15-jährige Michael Berg (David Kross) ist an Gelbsucht erkrankt und hat auf dem Nachhauseweg von der Schule einen Anfall. Die hübsche Straßenbahnschaffnerin Hanna Schmitz (Kate Winslet) kümmert sich um ihn und bringt ihn nach Hause. Als die beiden sich einige Monate später wiedersehen, entbrennt eine leidenschaftliche Affäre zwischen dem heranwachsenden Schüler und der Mittdreißigerin, in der beide ein gemeinsames Ritual pflegen: Vor dem Liebesakt lässt sich Hanna Geschichten von Michael vorlesen. Als Hanna nach einem Sommer ohne ein Wort aus der Stadt wegzieht, ist die Beziehung beendet.
    Erst 1966 begegnet Michael Hanna unter tragischen Umständen in einem Gerichtssaal wieder. Er studiert nun Jura und beobachtet einen Kriegsverbrecherprozess gegen mehrere ehemalige KZ-Aufseherinnen. Die Hauptangeklagte ist Hanna, die für den Tod von 300 jüdischen Häftlingen verantwortlich sein soll. Schnell erkennt Michael, dass Hanna Analphabetin ist und aus Scham zu den Vorwürfen schweigt…

    bild-quelle, fakten-quelle und inhalt-quelle

    Meine Meinung: Oha echt Blöd! Super langweilig. Hanna hätte jedes verbrechen begehn können und der Film wäre fast der selbe. Ich versteh die guten Kritiken nicht. Kate Winslet ist zwar gut, aber ob das nen Oscar wert war? ich weiß nicht… 4/10 Punkten


  4. Die Vögel

    Mai 27, 2009 von Chaosmacherin

    Drehorte: USA 1963
    Genres: Thriller, Horror
    Laufzeit: 100 Minuten
    Regie: Alfred Hichcock

    Darsteller: Rod Taylor, Jessica Tandy, Suzanne Pleshette, Tippi Hedren uvm

    Inhalt:Aus einer Laune heraus folgt die verwöhnte Millionärstochter Melanie Daniels dem Rechtsanwalt Mitch Brenner ins idyllische Bodega Bay. In einer Tierhandlung in San Francisco hatte sie sich als Verkäuferin ausgegeben – und Gefallen an dem smarten Kunden gefunden. Mit Melanies Ankunft bricht Unheil über das kleine Nest herein: Alles, was Flügel hat, überfällt Kinderparties, flattert in die gute Stube harmloser Bürger und wartet vor der Schule auf das Pausenzeichen – niemand ist vor den Bestien sicher. Ohne ersichtlichen Grund hacken die geflügelten Feinde auf alles ein, was sich bewegt…

    Quelle

    Meine Meinung: Die Meisten kennen mindestens den Namen des Films und auch der Name Hitchcock sagt ihnen etwas. “Die Vögel” ist einfach ein Kult Film. Natürlich ist er heute kaum noch ernst zu nehmen, denn die Menschen von Heute sind anderes gewohnt. Für eine Lacher ist “Die Vögel” aber allemal gut. Ausserdem ist es für einen Filmfan äusserst interessant wie sich die Film Brance weiter entwickelt hat. Ich halte es für sehr schwer den Film zu bepunkten, denn ich kann ihn ja nicht schlechter bewerten nur weil die Möglichkeiten damals nicht so weit waren. Also sind meine 7 Punkte nur für die Idee. Von mir also 7 von 10 Punkten.

    Spoiler:
    Warum bitte dieses offene Ende?? Ist Melanie nun verrückt geworden? Was war der Auslöser für das Ganze? Der Vollmond? Die mitgebrachten Vögel? Die Anwesenheit von Melanie? Oder war es reine Rache der Vögel? Ich hasse offene Enden! /Spoiler